Referendarausbildung in Rodewisch vorerst geplatzt

Zu wenig Bewerber - Geplantes Projekt in Räumen des Berufsschulzentrums kann dieses Jahr nicht starten

Rodewisch.

Das Vorhaben, die Referendarausbildung nach Rodewisch ans Berufsschulzentrum (BSZ) zu holen, ist gescheitert. Zumindest vorerst. Sie sollte in diesem Frühjahr beginnen, es gab aber zu wenig Bewerber. Konkret waren es fünf, mindestens 30 hätten es sein müssen. Darüber zeigte sich Landrat Tassilo Lenk (CDU) beim Bürgermeistergespräch in Rodewisch enttäuscht. "Wir wollen und müssen aber dranbleiben", sagte er.

Das bekräftigt der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Hösl. Er will an der Idee seiner Vorgänger Jürgen Petzold und Alfons Kienzle, die Referendarausbildung im ländlichen Raum zu etablieren, festhalten. "Es muss uns mit Landratsamt und Bildungsagentur gelingen, mehr Werbung bei den Studenten für den Standort Rodewisch zu machen", sagt er. Im Arbeitskreis Bildung und Sport der CDU-Fraktion, dem er angehört, will er "den nötigen Druck aufbauen". Für den Landkreis ist die Ausbildung von Grundschulreferendaren in Rodewisch von Bedeutung, weil er für das BSZ eine inhaltliche Nutzung für die Bildung von 50 Prozent garantieren muss. Das ist an die Förderung des Freistaates für den 2001 bis 2004 für knapp 15 Millionen Euro errichteten Neubau in Rodewisch gebunden. (ike)

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