S erschte Mol

Mr glabbt goar net, wos fr daamische Leit auf dere Welt rimmlaafn. Wenns net sue zen Lachn wär, kännt mr greine über sue viel Dummheit! Härt eich des när emol oa: E ältersch Ehepoar vor uns dohier wott ne 9. November drübn Mödlareuth an de Feierlichkeitn teilnemme. Wie se drübn oakumme sei, woarn natürlich de Parkplätz gerammelt voll. Irgndewue habn se noochert nuch nebn en westdeitschn Auto Platz kriegt. Wie se ausgestiegn sei, is grod e Fraa hinter den Westauto vierkumme. Die hatt in bester Sicht hinter iehrn Benz hiegesaacht. "Des isch also der Oschte!", hot iehr Moa ze unnere Zwee gesoocht. "Des isch s erschte Mol, dass mr do sei." "Gibbts do aah e Museum? Und koscht des aah nuch Geld, wenn mr nei will?", freegt die Fraa. Unner Vuegtländere zeigt nauf den grueßn Korb, den die fremme Fraa mietschlaapft und will wissn, wos do dinne is. "Nu wos ze Esse, mr wisse doch net, obs im Oschte was ze Esse gibbt." "Kumm", hot do dr Vuegtländer ze seiner Fraa gemaant, "welln mr machn, ass mr fortkumme, sinst genne mr de Narvn durch."

Mr müsst denkn, ass s sue ewos dinn dr heitign Zeit nimmer gibbt, ober.... (rmö)

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