Sachsenforst appelliert an Pilzsammler

Wer gesperrte Waldwege nutzt, wird geahndet

Auerbach/Eibenstock.

Pilzsammlerglück und der Kampf gegen den Borkenkäfer kollidieren offensichtlich. In einer Mitteilung des Forstbezirkes Eibenstock weist der Staatsbetrieb Sachsenforst deshalb auf Regeln im Wald hin. So werden Waldbesucher gebeten, ihre Fahrzeuge auf Waldparkplätzen abzustellen oder mit dem Fahrrad beziehungsweise zu Fuß in den Wald zu kommen. Insbesondere bei der Nutzung von gesperrten Waldwegen müsse mit einem Bußgeld von 30 Euro gerechnet werden. Die Behörde weist weiter darauf hin, dass im Wiederholungsfall 50 Euro fällig werden und das Waldgesetz bis zu 2500 Euro in gravierenden Fällen vorsieht.

Zudem erklären die Fachleute, warum mancherorts im Wald entrindete Bäume stehen oder liegen. Weil der Borkenkäfer unter der Rinde überwintert, werde hier vorgebeugt. Das betreffe jene befallenen Bäume, die aus Kapazitätsgründen vor dem Winter nicht mehr aus dem Wald geholt werden können. (suki)

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