Schönstes Haus von Theuma gekürt

Gewundert haben sich wenige über die Entscheidung: Das weit über 200 Jahre alte Fachwerkgebäude war längst heimlicher Favorit in Theuma.

Theuma.

71 Häuser mit Hof, Schuppen und Garten wetteiferten seit Mitte März beim Wettbewerb "Erhalten und Bewahren - Gelungene Sanierung alter Häuser in Theuma". Jetzt wurden die drei schmuckesten Gebäude vom Theumaer Museums- und Heimatvereins gekürt.

Wer sein Haus mit ins Rennen schickte, musste eine Voraussetzung erfüllen: Das Anwesen sollte mindestens 100 Jahre als sein. "Nach dem ersten Durchgang stellten die Mitarbeiter des Pfarramtes in einer geheimen Auswertung fest, dass acht der sehr schönen Exemplare ins Finale kommen", erklärte Bernd Winkelmann vom Verein. Bis 25. April war dann Zeit zum Entscheiden, welches wohl die "schensdn aldn Heiser von Deime" sein könnten.


Zwar gab es beim Konzert zur Siegerehrung eine Panne - eine Kapelle fiel aus, die alles etwas verzögerte. Aber dann gab Patrick Pfeil vom Vereinsvorstand doch endlich die Ergebnisse bekannt. Den dritten Platz belegte Familie Czauderna vom Unteren Lindenweg. Sie habe aus einem der übelsten Häuser des Ortes ein herrliches Eigenheim geschaffen, urteilte die Jury. Platz zwei ging an Peggy und Matthias Knoll, die aus dem ehemaligen Gerenzens-Bauernhaus ein stattliches Wohnhaus errichteten.

Platz eins ergatterten Brigitte und Bernd Winkelmann. Für viele war das nicht überraschend, denn es ist bekannt, dass die Besitzer über Jahrzehnte lang durch Sanierungsmaßnahmen ein schmuckes Haus schufen - unten an der "Winkelpflumpf". Mehr als 100 Jahre werkelten die heutigen und früheren Besitzer an dem Fachwerkbau, der weit mehr als 200 Jahre auf dem Buckel hat.

www.theuma-vogtland.de

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