Schub für Bad Brambach in Sicht

Freistaat will ins kleine Staatsbad investieren

Bad Brambach.

In den nächsten vier Jahren wird Bad Brambach einen Schwerpunkt für die Investitionen der Sächsischen Staatsbäder darstellen. Das kündigte Staats- bäder-Geschäftsführer Gernot Ressler beim Besuch von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Samstag im Kurort an. "In den nächsten drei, vier Jahren soll es einen richtigen Schub für Bad Brambach geben", sagte Ressler. Einzelheiten wollte er jedoch noch nicht bekannt geben. Aber: "Kräne werden sich drehen." Der Staats- bäder-Chef machte jedoch deutlich, dass bei der zukünftigen Entwicklung voll auf das Thema Radon gesetzt werden soll. "Bad Brambach hat eine große Zukunft, wenn wir fokussiert bei diesem Thema bleiben." Eine Investition benannte Ressler konkret: 2020 soll es eine Generalüberholung der Badelandschaft geben, nachdem 2019 das Alberbad in Bad Elster an der Reihe ist.

Bad Brambach habe schwierige Zeiten hinter sich, so Ressler. Doch nachdem die Übernachtungszahlen stetig zurückgegangen seien, habe man jetzt die Trendumkehr geschafft. Im ersten Halbjahr 2018 stand ein Plus zu Buche.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte bei den anstehenden Aufgaben Unterstützung zu. "Ich bin ein Freund von kleinen Orten, die sich aufmachen und nach vorn kämpfen wollen, Bad Brambach gehört dazu." Es sei aber auch sehr viel geschafft worden, der Ruf deshalb gut.

Erfreut über die Investitionsankündigungen äußerte sich Professor Hans-Jürgen Ebel, Senior-Chef der Kette Dr. Ebel-Kliniken, die einzige Klinik in Bad Brambach. Der 78-Jährige, eigens aus München angereist, bekannte sich zu seinem Standort im Vogtland, lobte vor allem die engagierten Mitarbeiter. (tb)

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