Sommer Grand Prix 2018 wird zum XXL-Spektakel

Die Region richtet am 2. und 3. Oktober erstmals das Finale des Sommer Grand Prix im Skispringen für Frauen und Männer aus. Für den Veranstalter eine Herausforderung.

Klingenthal/Falkenstein.

Als Quartiermeister wieder unterwegs war in den vergangenen Tagen VSC-Geschäftsführer Alexander Ziron. Für das Finale des Sommer Grand Prix im Skispringen am 2. und 3. Oktober in der Vogtland-Arena werden mehr Übernachtungsmöglichkeiten gebraucht, als bislang nötig waren. Grund: Der erstmalige Doppel-Wettkampf von Männern und Frauen. Erstmals findet der Abschluss der Sommer-Saison für Frauen und Männer auf einer Schanze statt. Der Wettkampf bedeutet für den VSC Klingenthal eine logistische Herausforderung. "Insgesamt haben wir rund 400 Betten für die Aktiven und den Tross reserviert", sagt Ziron. Übernachtungsmöglichkeiten werden in Klingenthal, Schöneck und in Graslitz/Kraslice genutzt, eventuell kommt Muldenberg hinzu. Die Mitarbeiter vom Fernsehen sind in Falkenstein untergebracht.

Bereits am letzten September-Wochenende richtet Klingenthal das Finale des Continentalcup (COC) der Männer im Skispringen aus - sozusagen die 2. Liga, und damit nicht im Rampenlicht der Medien. Auf jeden Fall werden 80 Starter aus 20 Nationen erwartet. Ziron: "Für das COC-Wochenende haben wir rund 160 Betten gebucht".

Hinter der Idee gemeinsamer Wettbewerbe für Frauen und Männer steht der Wunsch nach Reduzierung der Kosten. Ziron: "Das ist ein realistisches Vorhaben. Der einzige unkalkulierbare Faktor ist das Wetter." Um den Wettkampf mit seinem straffen Zeitplan vor allem mit Blick auf den Wind abzusichern, hat der Verein ein Windsegel geliehen.

Der Vogtlandkreis und Klingenthal haben vor wenigen Wochen im zweiten Anlauf einen Zweckverband gegründet, der sich um Erhalt und Ausbau der "nordisch-sporttouristischen Infrastruktur" in Klingenthal kümmern soll. Dabei geht es auch um ein Windsegel zur wettertechnischen Absicherung der Skisprung-Weltcups, das rund 1,8 Millionen Euro kosten soll. Laut Ziron ist der Zweckverband noch nicht bestätigt: "Ohne Fördermittel kann kein stationäres Windsegel errichtet werden."

weltcup-klingenthal.de

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