Stadt tritt beim Radwegebau in Pedale

Die Ausschreibung für ein Teilstück des Göltzschtalhöhenradweges ist abgeschlossen, die Weichen für den Bau eines Abschnittes im Tal sind auch gestellt.

Auerbach.

Auerbach macht beim Radwegebau vorwärts: Nachdem die Stadt im Frühjahr die Fördermittelzusage für einen zentralen Abschnitt des Göltzschtalhöhenradweges erhalten hat und den Bauauftrag Ende Juni erteilen will, geht es auch im Tal weiter. Der Technische Ausschuss hat kürzlich den Bau des Abschnittes Rosenthal beschlossen. Für 92.000 Euro soll dort ein etwa 100 Meter langes Stück Weg ausgebaut werden - ob asphaltiert oder mit geschlemmter Schotterdecke sei noch offen und werde über den Preis entschieden, erklärt Bauamtsleiter Patrick Zschiesche. Laut Kirsten und Zschiesche ist die Fördermittelzusage auf dem Weg. Zwei Drittel der Kosten werden über ein Bund-Länder-Programm finanziert. Das verbleibende Drittel stemmt die Kommune selbst. Die Ausschreibung ist für Winter geplant, die Umsetzung in den Jahren 2020 oder 2021.

Der Radwegabschnitt verläuft zwischen Breitscheidstraße und der Treppe am Heiligen Brunnen und liegt zwischen dem Verlauf der Göltzsch und der B 169/Göltzschtalstraße. Es soll dem Weg Rosenthal folgen und mit zwei, drei Bänken und etwas Grün attraktiv gestaltet werden.


Der Göltzschtalradweg schließt an den Enden einerseits über die Innenstadt an, andererseits über den Weg zum Hofaupark. Beide Anschlussstellen boten im Ausschuss Stoff für Diskussionen. Weil der Weg Richtung Neumarkt über eine Treppe führt, stellte sich hier die Frage nach Barrierefreiheit. Das Problem solle über eine Rampe gelöst werden, heißt es inzwischen in der Verwaltung. Und: Radfahrer würden nicht umhin kommen, an der Stelle kurz abzusteigen, ergänzt Knut Kirsten.

Am anderen Ende müssen Radfahrer einen Bogen schlagen, um über die vorhandene Fußgängerampel an der Kreuzung Breitscheid- und Bundesstraße auf die andere Straßenseite Richtung Hofaupark zu gelangen. Ob sich auch auf Radweghöhe eine Querung realisieren ließe, so die Frage. Patrick Zschiesche verneinte dies aus straßenrechtlichen Gründen. Insgesamt bewerteten die Stadträte das Projekt positiv, auch im Sinne einer Aufwertung des dortigen Quartiers.

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