Städtebund verzichtet auf Präventionsrat

Keine Allianz für Sicherheit im Göltzschtal

Rodewisch.

Der Mittelzentrale Städteverbund Göltzschtal verzichtet auf eine Kooperation mit dem Landespräventionsrat Sachsen. Das hat Sprecherin Kerstin Schöniger (Bürgermeisterin Rodewisch/CDU) zur Sitzung des Strategieausschusses am Dienstag in Rodewisch ohne Begründung mitgeteilt. In der Julisitzung des Ausschusses in Falkenstein hatte Schöniger diesen Schritt angeregt und zu diesem Zweck zwei Vertreter, die ihre Arbeit vorstellten, eingeladen.

Mit ihrem Vorstoß traf Schöniger auf geteiltes Echo. Etwa die Hälfte der über 20 Ausschussmitglieder aus den vier Mitgliedskommunen hegte Zweifel und Sorge vor zusätzlichem bürokratischen Aufwand. Zu den Skeptikern zählten damals unter anderem Auerbachs Oberbürgermeister Manfred Deckert (parteilos) und Falkensteins Bürgermeister Marco Siegemund (CDU).

Seit 2018 wurden in Sachsen 17 kommunale Präventionsräte gegründet, beispielsweise auch in Reichenbach. Dazu werden jeweils eine Arbeitsgruppen gegründet, in denen unter anderem Polizei, Kommunverwaltung und Stadtrat vertreten sind. Ziel ist es, Straftaten vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. Der Zwickauer Polizeipräsident hatte den Schritt in Reichenbach begrüßt. (suki/gb)

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