Standesamt meldet hohe Sterbezahlen

Mit 92Fällen im Dezember doppelt soviel wie normal

Rodewisch.

92 Sterbefälle musste das Rodewischer Standesamt im Monat Dezember beurkunden. Das sind doppelt so viele wie im Dezember 2019, als das Amt 44 Sterbefälle registrierte. Laut Standesamtsleiterin Yvonne Günnel sind es im Schnitt 40 bis 60 Todesfälle pro Monat. Damit schlage an dieser Stelle die Pandemie deutlich durch, zeichne sich eine Übersterblichkeit ab, zieht die Standesbeamtin auf Anfrage Bilanz. Noch im November sei mit 48 Sterbefällen eine durchschnittliche Zahl registriert worden, ab Mitte Dezember sei die Kurve jedoch steil nach oben gegangen. Allein zwischen 23. und 29. Dezember seien 23 Tote gemeldet worden.

"Wir arbeiten sehr am Limit", sagt Günnel. Denn im Januar setze sich diese Entwicklung bisher fort: Bis zum gestrigen 12. Januar seien es bereits wieder 42 Sterbefälle gewesen und damit zwei Drittel von dem, was im Januar 2020 registriert worden war. Vor einem Jahr wurden dem Standesamt im Januar insgesamt 65 Tote gemeldet. Laut Yvonne Günnel wird aktuell die gute Hälfte der Fälle aus dem Kreiskrankenhaus gemeldet.

Das Rodewischer Standesamt ist auch für die Kommunen Lengenfeld, Steinberg sowie Treuen und Neuensalz zuständig. (suki)

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