Strolche erhalten mehr Platz

Der Kinder von der Wildenauer Kita haben nach Umbau ihr altes Haus wieder bezogen. Dabei gab es Neues zu entdecken.

Wildenau.

Nach halbjähriger Bauzeit an der Kindertagesstätte "Wildenauer Strolche" in der Steinberggemeinde haben die Kinder am gestrigen Dienstag wieder ihre alte und doch neue Einrichtung bezogen. Neu ist ein Anbau, der einen großen Gruppenraum, ein Büro und einen Sanitärbereich beherbergt.

Die Kinder und ihre Eltern waren von den neuen Räumlichkeiten begeistert. Große Fenster und helle Farbanstriche verleihen dem Gruppenraum eine freundliche Atmosphäre. "Durch die Erweiterung können wir jetzt aus einer Gruppe zwei bilden. Bislang haben wir Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder zusammen betreut. Das erwies sich oft als schwierig", erklärte die leitende Erzieherin Petra Gündel die Erweiterung. Zur Zeit besuchen die Einrichtung sechs Krippen-, 14Kindergarten- und sechs Hortkinder. Durch den Anbau sind sieben neue Plätze entstanden.

Christoph Ulrich

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Während des Baus waren die "Wildenauer Strolche" in der Rothenkirchener Einrichtung untergebracht. Am 8. September vorigen Jahres erfolgte der erste Spatenstich. "Die Arbeiten gingen sportlich voran", lobte Bürgermeister Andreas Gruner (CDU) den zügigen Ablauf und die beteiligten Baufirmen. Gekostet hat der Anbau mehr als 200.000 Euro. Er wurde wird mit 104.000 Euro vom Bund und mit 10.400 Euro vom Vogtlandkreis gefördert. "Wenn das Gerüst am Anbau gefallen ist, wird das Außengelände gestaltet", so Andreas Gruner.

Für Susan Weber und ihre vierjährige Tochter Milla war der Wiedereinzug in die gewohnte Einrichtung ein besonderer Tag, Mutter und Kind hatten Geburtstag. "Mein Kind fühlt sich hier wohl. Der Anbau ist klasse. Er bietet jetzt mehr Platz", sagt Susan Weber. Für die Kinder gab es am ersten Tag Neues zu entdecken. Marco begutachtete die neuen Toiletten und fand gleich sein Handtuch und seinen Zahnputzbecher. "Das Einleben wird den Kindern leicht fallen, und für unsere drei Erzieherinnen und eine technische Kraft bedeutet die Erweiterung große Entlastung", so Leiterin Petra Gündel.

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