Tierschutz: Kommunen zahlen mehr

Pauschale pro Einwohner steigt auf 60 Cent pro Jahr

Falkenstein/Ellefeld/Steinberg.

Künftig erhält der Tierschutzverein Auerbach und Umgebung von der Stadt Falkenstein sowie von den Gemeinden Steinberg und Ellefeld 60 Cent pro Jahr und Einwohner, um Aufgaben des Tierschutzes zu erfüllen, zum Beispiel die Aufnahme herrenloser Hunde und Katzen. Das haben Stadt- beziehungsweise Gemeinderäte der drei Kommunen beschlossen. Auch Auerbach hat dem bereits zugestimmt. Diskussionen gab es nicht. Im Ellefelder Rat wies Bürgermeister Jörg Kerber (parteilos) darauf hin, dass die Situation in der derzeitigen Tierauffangstation in der unteren Stadt von Falkenstein (Louis-Müller-Straße) "eigentlich unhaltbar" sei. Die Bürgermeister der Göltzschtalstädte wollen helfen, eine praktikable Lösung zu finden, versicherte er.

Bislang zahlten die Kommunen im Göltzschtal eine Pauschale in Höhe von 30 Cent pro Einwohner. Die neue Pauschale ist das Ergebnis von Verhandlungen der Tierschützer mit den Kommunen des Städteverbundes. Weil die bisherige Pauschale nicht ausreichte, um die Kosten des Tierschutzes zu decken, war der Verein mit der Forderung nach 1,20 Euro in die Verhandlungen mit dem Städteverbund gegangen; geeinigt hatte man sich schließlich auf 60Cent. Dieses Verhandlungsergebnis haben auch andere Kommunen übernommen, die mit dem Tierschutzverein Auerbach und Umgebung kooperieren. (güli/bap)

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