Tirpersdorf: Hortumbau dauert länger

Gemeinderäte vergeben auch zwei Nachträge

Tirpersdorf.

Der Einbau des Hortes in die erste Etage des Tirpersdorfer Gemeindeamtes dauert länger als geplant. Das Ziel war der Abschluss zum 31. August. Beim jetzigen Stand der Aufträge dauern die Arbeiten mindestens bis 15. September, schätzte Bürgermeister Reiner Körner (parteilos) ein. Daher soll beim Jugendamt eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung beantragt werden, die das Nutzen des Vereinssaal als vorübergehendes Domizil des Hortes erlaubt. Der Bürgermeister sprach sich dafür aus, dass der Tirpersdorfer Hort nach Ende der Oktoberferien am 22. Oktober seine neuen Räume bezieht und zugleich die Einweihung gefeiert wird.

Die Gemeinderäte beschlossen Nachträge im Umfang von knapp 6000 Euro für die laufenden Arbeiten zum Hortumbau. Zum einen soll die Firma Ficker aus Werda, die sich für 70.000 Euro bereits um den Heizungsbau kümmert, für 4500 Euro auch eine Hebeanlage im Keller einbauen. Dies sei nötig, da bisher die Abwässer der Duschen ungereinigt über einen maroden Schacht in die Oberflächenentwässerung des Hauses fließen. Zudem können mit der Hebeanlage die Abwässer der Personaltoilette ohne größeren Aufwand in die Hausentwässerung geleitet werden - per Hebeanlage, da ein Abfließen im freien Gefälle durch die tiefe Lage nicht möglich ist. Zudem wird die Schlosserei Tennstädt aus Rodewisch für knapp 1500 Euro eine neue Kellertür einbauen. Sie war nicht ausgeschrieben, aber bei einer Begehung fiel die jetzige Tür negativ auf: Durchgerostet, unschön anzuschauen und unter Sicherheitsaspekten eher schlecht. Die Leistungen durch die Firma Tennstädt steigen damit auf 19.600 Euro. (hagr)

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