Trotz Museumsschließung erklingen Schubert-Hörstücke

Eigentlich hätte an diesem Wochenende die Sonderschau über Johann Andreas Schubert noch einmal geöffnet. Doch Corona verhindert das. Kurze Geschichten über den berühmten Vogtland gibt es trotzdem zu hören.

Steinberg.

Im Museum der Steinberggemeinde wird zurzeit mit einer Sonderausstellung an Johann Andres Schubert erinnert. Die Schau über den berühmten Ingenieur aus Wernesgrün, der vor 150 Jahren starb, sollte dieses Wochenende eigentlich nochmals zu besichtigen sein. Aber das verhindert Corona. Und damit auch, dass Besucher die Audiodateien hören können, die Schüler extra für die Sonderausstellung produziert haben.

Wie bringt man Grundschülern einen berühmten Vogtländer nahe, der seit 150 Jahren tot ist? An der Grundschule Rothenkirchen wurde ein Weg gefunden: Fächerverbindend hatten sich Schüler der Klasse 4 im Deutsch-, Sach- und Medienunterricht mit Leben und Wirken von Schubert beschäftigt und kindgerechte Audiobeiträge für die Ausstellung im Heimatmuseum erstellt. Beim Vertonen der Geschichten aus dem Leben des Wernesgrüner Bauernsohnes, der im 19. Jahrhundert ein bedeutender Konstrukteur und Hochschullehrer in Sachsen war, wurde die Grundschule vom Sächsischen Ausbildungs -und Erprobungskanal in Plauen unterstützt. Die Audiodateien, die kindgerecht Wissen über Johann Andreas Schubert vermitteln, sind über QR-Codes abrufbar, die auf Schautafeln in der Ausstellung platziert sind. Weil die Schau zurzeit geschlossen ist, macht "Freie Presse" die Hörstücke via Internet zugänglich.

www.freiepresse.de/audio-schubert

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