Überdimensionales Nest schmückt Eingang der Kita

Ein zweiteiliges Wandbild ziert seit dieser Woche den Eingang der Kita "Spatzennest" in Trieb. Gemalt hat es André Wolf aus Mechelgrün - mit der Unterstützung vieler kleiner Hände.

Trieb.

Nach langer Planung und mehreren Wochen Corona-Zwangspause ist das Werk jetzt vollbracht: Auf ganzer Länge und Höhe hat die Fassade rund um die Eingangstür zur Trieber Kita "Spatzennest" ein Wandbild bekommen. Daran mitgearbeitet haben viele Hände. Kleine und große. Vor allem die von André Wolf. Der freiberufliche Kunstmaler aus Mechelgrün brachte das zweiteilige Graffiti innerhalb einer Woche an die Wand.

Als Ausgangsmaterial dienten Kinderzeichnungen. Neben einem Nistkasten mit Spatzenversammlung auf dem Dach ziert ein riesiges Nest die helle Fläche. Darin verstaute der Kunstmaler alles, was den Kindern einfiel: Prinzessin, Drache, Fußball, Bausteine. "Das spiegelt die Vielfalt des Spiels wider", erklärte Einrichtungsleiterin Sandra Ebersbach. Helfer hatte Wolf auch beim Vorbereiten der Wand. "Die Kinder haben für mich grundiert - mit Teleskopstab", erzählte der seit 2004 selbstständige Künstler. Den Überblick verliert er bei großen Bildern eigenen Worten zufolge nie: "Nach all den Jahren ist es für mich eher ein Problem, kleine Bilder zu malen."

Das Graffitti kam in Kooperation mit der Stadt Falkenstein und dem Projekt "Jeder Kita ein Künstler" vom Kulturraum Vogtland-Zwickau zustande. Erste Ideen nahmen schon im Januar Gestalt an. Kaum lag die Förderzusage vor, wollten sich Kindertagesstätte und Künstler an die Arbeit machen. "Dann kam Corona", sagte Sandra Ebersbach. Und brachte eine längere Wartezeit. "Wir sind aber froh, dass die Großen noch mitmachen konnten." Insgesamt 15 Kinder beteiligten sich und damit alle, die zur Malzeit das "Spatzennest" besuchten. Einige Plätze sind noch frei. 20 Mädchen und Jungen können in der Einrichtung maximal aufgenommen werden, drei davon in der Kinderkrippe.

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