Uferstraße ab Montag gesperrt

Die Vorbereitungen für den größten Hochwasserschutzbau in Rodewisch seit 2013 laufen auf Hochtouren. Zuerst müssen Trinkwasserleitungen verlegt werden. Für Anwohner bleibt die Zufahrt offen.

Rodewisch.

Die Ufermauern entlang der Göltzsch zwischen dem Hellweg-Markt und bis über den Seidel-Bäcker hinaus in Rodewisch sind in einem desolatem Zustand. Schuld daran ist das Junihochwasser von 2013. Vier Millionen Euro kostet der beidseitige Neubau auf einer Länge von rund 350 Metern, bis Sommer 2018 sollen die Bauarbeiten dauern.

"Offizieller Baustart ist am 3. April", sagt Pia Heckel vom Rodewischer Bauamt. Doch schon ab kommenden Montag sei die Uferstraße im beschriebenen Bereich voll gesperrt, ergänzt Ordnungsamtsleiter Christian Wetzig. Für Anwohner, Zulieferer und die Müllabfuhr bleibe die Zufahrt aber offen, versichert er.

Der Grund für die vorzeitige Sperrung ist, dass zur Bauvorbereitung Wasserleitungen verlegt werden müssen. Denn bevor die an die Uferstraße grenzende alte Mauer abgerissen werden kann, muss großzügig ausgebaggert und mit Spundwänden gesichert werden. Zudem wird die neue Ufermauer um zwei Meter Richtung Straße versetzt. Damit fällt auf der Göltzschseite der Uferstraße der Fußweg weg.

Laut Pia Heckel kommt die Verschiebung deshalb zustande, weil auf der anderen Uferseite die neue Ufermauer vor die alte gesetzt werden muss; ein Abriss der alten würde hier die nahen Bebauungen wie das Seidel-Bäcker-Gebäude gefährden. Aber auch auf der Uferstraßenseite könnten rein theoretisch Schäden an Häusern entstehen. Um den Ist-Zustand zu dokumentieren, wurde in den vergangenen Tag an jedem Haus im Baueinzugsbereich eine Beweissicherung vorgenommen.

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