Viel Lob zu kleinem Jubiläum

Heute auf den Tag genau vor 20 Jahren gründete sich die Verwaltungsgemeinschaft Oelsnitz. Vier Partner sind im Boot.

Oelsnitz.

Am 16. Mai 2000 schlug die Geburtsstunde der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Oelsnitz: Die Stadt übernahm die Verwaltung für die Gemeinden Eichigt, Triebel und Bösenbrunn. Als einzige der damaligen Unterzeichner ist Triebels Bürgermeisterin Ilona Groß (parteilos) bis heute im Amt. "Wir haben in den 20 Jahren gut zusammengearbeitet, es ganz gut gemeistert", sagt sie. Was nicht heißt: Hier die Stadt, da die drei ergebenen Satelliten. Gerade am Anfang war Triebel skeptisch. "Wir haben vieles kritisch hinterfragt und nicht einfach hingenommen, uns auch außerhalb erkundigt. Die Zusammenarbeit ist auch von Kompromissen geprägt", so Groß.

Eine "sehr gute Entwicklung speziell in den vergangenen Jahren" hatte kürzlich der Oelsnitzer Hauptamtsleiter Hannes Schulz der VG attestiert. "Das kann ich nur bestätigen", sagt Eichigts Gemeindeoberhaupt Christoph Stölzel (parteilos), seit 2007 im Bürgermeisteramt. Die VG sei ein "schönes Modell", das auch "die Eigenständigkeit unserer Landgemeinden" sichere. "Ich denke, das sieht auch die Mehrheit der Bürger so", sagte Stölzel und hofft, dass die VG noch lange Bestand hat.

"Ständig verbessert" habe sich die Zusammenarbeit in der Verwaltungsehe, bescheinigt Bösenbrunns Bürgermeister Berthold Valentin (Action gemeinsame Liste Bösenbrunn), seit 2015 an der Spitze der Gemeinde. "Momentan läuft es sehr gut. Besonders positiv ist es jetzt in der Coronakrise. Die Abstimmung ist noch enger geworden, es hält sich jeder an Absprachen - ganz wichtig. Das liegt sehr viel an einer Personalie. Und das ist Hannes Schulz."

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