Warnstreik bei Lebensmittelfirma Unilever in Auerbach/Vogtland für höhere Löhne

Die Beschäftigten fordern eine Angleichung ihrer Löhne an das Niveau vergleichbarer Betriebe und Tarifgebiete. Bislang blockiert das Unternehmen weitere Lohnverhandlungen.

Auerbach. Mit einem Marsch durch Auerbachs Innenstadt haben am Montag rund 50 Beschäftigte des Unilever-Standortes im Vogtland gegen die Blockadehaltung ihres Arbeitgebers protestiert. Der Warnstreik begann am Vormittag mit einer Kundgebung von Mitarbeitern der Frühschicht vor dem Werk, zur Mittagszeit stießen Mitarbeiter der Spätschicht hinzu, gemeinsam zogen sie zu einer Kundgebung auf den Neumarkt.

Die Beschäftigten von Unilever fordern eine Angleichung ihrer Löhne an das Niveau vergleichbarer Betriebe und Tarifgebiete. "Im monatlichen Entgelt bestehen noch Lohnunterschiede von bis zu 400 Euro", sagte Olaf Klenke von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Während bei anderen Unternehmen der Ernährungswirtschaft in Sachsen bereits ein Verhandlungsergebnis erzielt worden sei, zeige sich Unilever uneinsichtig und blockiere weitere Lohnverhandlungen.

Bei Unilever Auerbach arbeiten rund 200 Beschäftigte, die Tütensuppen und Fertiggerichte herstellen.

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