Wehr fährt am Kindertag jede Menge Technik auf

Feuerwehrverein von Röthenbach will so um Nachwuchs werben

Röthenbach.

Mit 12 Mitgliedern bei 300 Einwohnern ist die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach personell gut aufgestellt. Was fehlt, das ist der Nachwuchs. Bei dessen Gewinnung möchte der Feuerwehrverein die Wehr unterstützen und organisiert für den 1. Juni einen Feuerwehrkindertag. Das wurde bei einer Beratung zur Vereinsarbeit am Samstag besprochen.

"Am 1. Juni wollen wir mit Unterstützung benachbarter Wehren, verschiedener Rettungskräfte und des Technischen Hilfswerks Technik präsentieren und für die Kinder Spiele und Beschäftigungsangebote vorbereiten", so der Vereinsvorsitzende Frank Schubert. Die Aufgaben der Wehr sollen im Mittelpunkt stellen. "Wir feiern zwar auch gern, aber unsere Hauptaufgabe ist eine ernsthafte - und darauf wollen wir aufmerksam machen", so Schubert. Den Feuerwehrtag unterstützen auch Heimat- und Sportverein; dazu kommen weitere Ehrenamtliche. "Mitglieder der Röthenbacher Blaskapelle gehören auch dem Feuerwehrverein an", weiß Schubert. Im Gegenzug engagieren sich Feuerwehrleute bei Veranstaltungen wie der Röthenbacher Eselsmeile.

Christoph Ulrich

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Schwieriger ist es, die Leute für den aktiven Dienst zu motivieren. "Das geht schon damit los, dass Jugendliche erst ab 16 Jahre den Grundlehrgang absolvieren dürfen. Die Teilnahme an Einsätzen ist erst ab 18 Jahre erlaubt", berichtet Schubert. Wehrleiter Jan Schneider fügt an: "Ab sechs Jahr dürfen die Kinder in die Jugendfeuerwehr, aber bis zum aktiven Dienst ist es da noch ein weiter Weg." Es sei auch nicht einfach, Erwachsene für den Dienst zu begeistern. "Wenn die Leute hören, dass sie zunächst einen 80-stündigen Grundlehrgang absolvieren müssen, winken viele ab", so Frank Schubert. Umso erfreulicher sei es, dass dieses Jahr zwei junge Erwachsene der Wehr beitraten, wodurch zwei Wechsel in die Altersabteilung kompensiert werden konnten.

Am Samstag bekamen der Verein ein "Herzblut-Paket" überreicht. Damit will die Sachsen-CDU das Ehrenamt unterstützen, so Generalsekretär Alexander Dierks bei seinem Besuch des Feuerwehrvereins.

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