Weiterbildung auch nach 25 Meisterjahren noch aktuell

Silberner Meisterbrief für Heike Albert - Friseurin mit Leib und Seele

Heike Albert - seit 25 Jahren Friseurmeisterin

Von Thomas Voigt

Betritt man den Friseur- und Kosmetiksalon von Heike Albert an der Lindenstraße, fällt sofort die mit Zertifikaten behängte Wand ins Auge. Nun ist noch eine Urkunde dazugekommen: der Silberne Meisterbrief, überreicht von der Handwerkskammer Plauen. Seit 25 Jahren als Friseurmeisterin tätig, betont Heike Albert, wie wichtig ihr Qualitätsstandards im Handwerk sind und das ihr der Beruf immer noch sehr viel Spaß macht.

Die Meisterschule absolvierte sie in Weiden (Oberpfalz). Es sei eine aufregende Zeit gewesen in der vieles zusammenkam. Ihre beiden Kinder waren da schon auf der Welt und der Bau des Eigenheims war voll im Gange. Nach bestandener Prüfung arbeitete die in Morgenröthe-Rautenkranz aufgewachsene Handwerksmeisterin in der Friseur-Genossenschaft bei Top Hair Klingenthal als Filialleiterin in Tannenbergsthal, Aufsichtsratsvorsitzende und später als Geschäftsführerin.

In den vergangenen Jahren eignete sich die Friseurin auch Kenntnisse im Kosmetik-Bereich an. Es folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. 2011 eröffnete Heike Albert ihr Studio für Ganzheitliche Kosmetik & Friseur. Neben Friseurleistungen, Wellnesskosmetik und Massagen hat sich die Salon-Betreiberin auf weitere Gebiete spezialisiert. Dazu gehören apparative Kosmetik, Radiofrequenz- und Ultraschall-Behandlungen. Stillstand im Berufsleben gibt es faktisch nie. "Ich besuche im Jahr durchschnittlich vier Schulungen", so Albert. Davon profitieren in erster Linie ihre Kunden, die aus Auerbach und Umfeld kommen. "Ich habe sogar Kunden aus München", verriet die 52-Jährige.

Mit ihrer Art, im Beruf aufzugehen, will sie auch dem Branchen-Nachwuchs Möglichkeiten für eine Kariere aufzeigen. In der Vergangenheit bildete sie selbst Lehrlinge aus. Eine Auszubildende ist bis heute an ihrer Seite geblieben. Linda Schüler arbeitet als Friseurin im Auerbacher Salon. Aktuell ist die 34-Jährige dort die einzige Mitarbeiterin. Die Mutter von drei Kindern arbeitet zudem zwei Tage im Betreuten Wohnen der Awo in Rodewisch. Diese Filiale gehört ebenfalls zum Unternehmen.

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