Autohaus Schüler baut aus

Für seinen Service hat das Autohaus Schüler bereits mehrere Auszeichnungen abgeräumt. Und bleibt mit seinen Plänen ganz auf dieser Erfolgslinie.

Falkenstein/Oelsnitz.

Diese Investition soll noch dieses Jahr drei Standorte des Autohauses Schüler verändern: Plauen, Falkenstein und Wilkau-Haßlau. Dort wird fleißig aus- und angebaut, um Kunden künftig auch Service für Nutzfahrzeuge wie Transporter und Caddys sowie die Einstellungen von Assistenzsystemen zu bieten: Rückfahrkamera, Abstandswarner oder Lenkrad-Vibrationen, wenn die weiße Linie überfahren wird.

Wie Geschäftsführer Falk Schüler (57) erzählt, lässt er sich diese Erweiterungen eine knappe Million Euro kosten. Das ist nicht die einzige Veränderung für das regionale Unternehmen, das 1968 als Produktionsgenossenschaft des Kfz-Handwerks (PGH) aus zwei privaten Betrieben in Falkenstein startete. Am Standort Oelsnitz stehe der sogenannte Volkswagen Economy Service an, so Schüler. Der sei zugeschnitten auf alle VW, die älter sind als vier Jahre. Ein paar Monate alt ist dagegen bereits eine weitere Veränderung: Seit Januar ist das Autohaus, das die Marken Volkswagen, Škoda und Audi vertreibt und repariert, kein Direkthändler mehr für Neu-Fahrzeuge mit vier Ringen. "Audi strafft das Händlernetz", erläutert der Chef, dessen Vater mit ihm und zwei weiteren Gesellschaftern 1990 das Autohaus Schüler am Falkensteiner Standort gründete. Häuser in Plauen, Oelsnitz und Wilkau-Haßlau folgten. Falk Schüler schließt nicht aus, dass noch ein weiteres im Vogtland dazukommt.


Er selbst lernte 1976 Autoschlosser bei der PGH, seit 2006 ist er Geschäftsführer des Autohauses. Plauen als größte Stadt in der Region habe nun den Händler-Vorzug von der Audi AG bekommen, so der 57-Jährige. An der Plauener Böhlerstraße startete vor Kurzem Cornelius Carl vom Autocentrum Carl den Bau für das Audi-Zentrum, das dort bis Anfang 2018 entstehen soll.

"Wir stellen uns dann anders auf", sagt Schüler. Zwar bauten sie 2001 einen sogenannten Audi-Hangar - als Erste im Vogtland, betont er. Heute bietet das Autohaus immer noch Audi-Service an, zeigt aktuelle Vorführwagen, macht Probefahrten und konfiguriert mit Kunden "ihren" Wagen am Computer, wie Schüler erklärt. Doch Kauf oder Leasing vermittelten sie jetzt ans BEK Autohaus Thüringen. "Wir haben alle Arbeitsplätze erhalten", sagt der Chef, der dem Unternehmen seit Beginn seines Berufslebens die Treue gehalten hat. Mit rund 20 Mitarbeitern ging es damals los. Heute seien es über 140, so Schüler.

Der Fokus auf Service wird belohnt: Zehnmal sei das Autohaus als Top Service Partner von Audi ausgezeichnet worden. "Dieses Jahr sind wir das einzige im Vogtland", sagt der 57-Jährige. Über 20.000 Fahrzeuge würden pro Jahr in seinen Werkstätten wieder fit gemacht. Sich selbst hält Schüler mit Golf fit. "Man bewegt sich, ist an der frischen Luft - und es ist gut für die Birne", schmunzelt der Autoservice-Fachmann.

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