Zukunftsforscher zu Vogtland: "Gedanke der Benachteiligung sitzt tief"

Familienkompass Sachsen: Vogtländer schätzen die Zukunftschancen der Kinder in der Region besonders pessimistisch ein. Ein Wirtschaftsexperte spricht über gefühlte Perspektivlosigkeiten und reelle Aussichten für die Jugend.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    04.11.2020

    Es gibt ein paar Schritte in die richtige Richtung:

    - die neue Studienakademie in Plauen und damit endlich wieder eine Möglichkeit, in Plauen zu studieren (nachdem man sich vorher alle vorhandenen Fachschulen hat wegnehmen lassen...)
    - endlich wird Plauen an die S-Bahn Richtung Zwickau und Leipzig angebunden, was die Möglichkeit schafft, z.B.in Zwickau zu arbeiten.

    Unbedingt verbessert werden muss aber das Studienangebot in Plauen:

    Man vergleiche z.B.
    Studienakademie Glauchau:
    Bauingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Umwelttechnik, industrielle Produktion, ...

    Studienakademie Plauen:
    Systemgastronomie, Gesundheits- und Sozialmanangement, Lebensmittelsicherheit, Handel - und ein einziger technischer Studiengang! Informatik Null! - fast nur Dienstleistungsberufe


    In der Verteilung der Studiengänge ist eine absolute Unwucht. Denn Plauen braucht auch Absolventen, die Gründer in der Industrie werden können. Sonst ist Plauen = Altenheim vorprogrammiert...

  • 0
    1
    juergenhorst
    04.11.2020

    "... Man muss also entwickeln, was die Rückkehr für junge Menschen attraktiv macht, auch in Bezug auf Aus- und Weiterbildung und Arbeitszeitmodelle. ... Dazu braucht es eine innovative Wirtschaftsförderung in der Region, ... die nicht nur beim Zugang von Fördermitteln behilflich ist, ...." Das sind schöne Theorien und angesichts der rechtlichen und finanziellen Grenzen, in denen sich die Kreise und Kommunen bewegen müssen, letztendlich nur Worthülsen. Wie soll denn die innovative Wirtschaftsförderung konkret aussehen? Wie sollen Kommunen etwas entwickeln, was die Rückkehr attraktiv macht, wenn das Meiste davon zu den sogenannten freiwilligen Aufgaben zählt und bei Finanzproblemen als Erstes auf den Kürzungslisten steht? Sollen nunmehr Kommunen mit Gewerkschaften und Unternehmen verhandeln, um Arbeitszeitmodelle zu entwickeln, die die regionale Attraktivität steigern?