215 Tiere bei Drückjagden erlegt

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Forstbezirk Adorf zieht nach Saison Bilanz

Schöneck.

Die Saison der Bewegungsjagden im Forstbezirk Adorf ist abgeschlossen. Seit Oktober wurden insgesamt 18 dieser großflächigen Jagden in den 12 Revieren des Forstbezirkes durchgeführt, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst per Pressemitteilung informiert. Dabei wurden insgesamt 215 Stücken Wild erlegt, vor allem Rehwild (144), aber auch Rotwild (47) und Schwarzwild (24). Forstbezirksleiterin Hansi-Heike Lerche sieht in Bewegungsjagden "ein effektives und tierschutzgerechtes Mittel, um Wildbestände angemessen zu regulieren". Viele Naturschützer lehnen Drückjagden ab. Bei diesen Jagden wird das Wild durch Hundeeinsatz und Jagdhelfer zum Verlassen seiner Einstände gebracht - "schonend", erklärt Sachsenforst, die Tiere geraten dabei in Panik, kritisieren Tierschützer. Die Bejagung des Wildes im Forstbezirk Adorf erfolge nach festen Vorgaben und sei eine gesetzliche Aufgabe, betont Sachsenforst. Ziel sei es, Wälder vor übermäßigen Wildschäden zu schützen. (tb)

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