Ablehnung des Kühlturms: Stadtrat muss erneut ran

Bürgermeisterin legt Widerspruch ein - Rat tagt am 25. November

Schöneck.

Gegen die am 28. Oktober im Stadtrat Schöneck erfolgte Ablehnung der Vergabe eines Kühlturm für die Skiwelt hat Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) wie angekündigt Widerspruch eingelegt. Das Thema wird damit erneut im Stadtrat behandelt, die Sitzung ist für den 25. November angesetzt.

Die Bürgermeisterin verweist darauf, dass der Stadtrat bereits im November 2017 mit den Stimmen der CDU und der Freien Wähler der Anschaffung eines Kühlturms zugestimmt habe. Hintergrund war die davon erhoffte Optimierung der künstlichen Beschneiung.

Auf Grundlage des Beschlusses von 2017 hatte die Verwaltung Fördermittel beantragt und ein Planungsbüro beauftragt, die nötigen Unterlagen zu erarbeiten. Inzwischen liegt die Baugenehmigung vor, die Vergabe war öffentlich ausgeschrieben.

Für das Projekt hat die Stadt nach den Worten der Bürgermeisterin bereits rund 29.000 Euro bezahlt. Auf denen würde die Stadt bei Nichtrealisierung sitzen bleiben. Mit einer Investition von weiteren rund 43.000 Euro könnte ein Kühlturm im Wert von 185.000 Euro angeschafft werden. Mit diesem könnte die Wassertemperatur gesenkt und damit eine höhere Effizienz der Schneeproduktion erzielt werden. "Ziel ist der frühere Start in die Saison", so die Bürgermeisterin. Die Erfahrungen allein der vergangenen Saison zeigen nach ihren Worten, dass eine Woche früherer Skibetrieb die nunmehr noch erforderlichen 43.000 Euro wieder einspielen kann. Bei Nichtvergabe sei zudem mit einer Schadenersatzforderung der Firma zu rechnen.

Stadtrat Sven Lorenz (Freie Wähler) teilte mit, dass die Fraktion einen Termin in der Skiwelt angesetzt habe und danach eine Entscheidung getroffen werde.

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