Adorfer leisten unbezahlbare Arbeit

Ohne Ehrenamt wäre das Leben viel ärmer: Die Stadt sagte langjährigen Aktivposten danke. Bürger hatten sie vorgeschlagen.

Adorf.

Auf dem Tisch standen nicht nur Sekt und Selters, sondern auch ein Schild mit der Aufschrift: "Ehrenamt ist eine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist". Besser lässt sich nicht ausdrücken, warum Adorfs Stadtrat am Mittwoch 18 Frauen und Männern für ihren Einsatz Dank und Anerkennung aussprach. Seit Jahren engagieren sich diese Adorfer: Martina Biedermann, Michael Braun, Peter Fuchs, Gaby Günther, Siegfried Keller, Andreas Krause, Liane Lamprecht, Jürgen Lundberg, Oliver Popp, Kristin Renz, Andreas Schönleben, Ulrich Schaller, Michael Schneider, Jürgen Schreiner, Toni Walda, Eberhard Weiß, Carmen Schanz und Jutta Markert. Sie wurden nach Vorschlägen von Bürgern geehrt. Als Mitglieder von Vereinen der Stadt und ihrer Ortsteile, im Helferkreis, in der Freiwilligen Feuerwehr oder "einfach nur" als Privatpersonen packen sie an, wo und wann auch immer helfende Hände gebraucht werden - sei es bei Festen, Veranstaltungen, Stadtpflege oder für das Gemeinschaftsleben. Bürgermeister Rico Schmidt (SPD): "Ehrenamtliche sind Lebensadern einer Stadt, einer Kommune. Darauf können, darauf müssen wir stolz sein". Dass es viel mehr sind, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, zeigte die jüngste Bürgerbefragung: 267 Einsender können sich vorstellen, neu ehrenamtlich tätig zu sein. 30 trugen zum Gelingen des Sommernachtkinos und des Kürbisleuchtens bei. Zur Dankeschönveranstaltung fielen nicht nur warme Worte. Die Geehrten wurden mit zwei kleinen Präsenten und einem Gutschein bedacht. Ihr einstimmiges Versprechen: "Immer wieder gerne!"

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