Adorfer vererbt Wehr 11.000 Euro

Bürgermeister: "In dieser Form in Adorf einmalig"

Adorf.

Der Adorfer Helmut Schmidt-Dittrich hat der Freiwilligen Feuerwehr seiner Heimatstadt 11.000 Euro hinterlassen. Die Annahme der Erbschaft hat der Hauptausschuss empfohlen. "Das ist in dieser Form in Adorf einmalig", sagt Bürgermeister Rico Schmidt (SPD), der immer schon nach Klingenthal oder Plauen schaute, wo es solche Erbschaften gibt. Helmut Schmidt-Dittrich starb am 22. Juni vergangenes Jahres - noch im Februar 2018 war er für 50-jährige Mitgliedschaft in der Wehr ausgezeichnet worden. "Er ist der Wehr seit vielen Jahren verbunden gewesen, hat gespendet, zum Beispiel für die Jugendwehr", würdigt Schmidt den ehemaligen Inhaber des Geschäfts Oscar Täumer Nachf. (Glas, Porzellan, Haus- und Küchengeräte, Geschenkartikel) an der Mittelstraße. Schmidt-Dittrich hatte im Testament die Hilfsbereitschaft der Wehr gelobt. Er sprach ihr 10.000 Euro für Ausrüstung und 1000 Euro für gemeinsame Feierlichkeiten zu. Empfohlen hat der Ausschuss zudem die Annahme an 3070 Euro Spenden im Sammelverfahren und war mehrheitlich dafür, für den neuen Aussichtsturm Remtengrün 3000 Euro von der Firma GP-Elektronik Adorf und 10.000 Euro von Lion.s Den Venture Frankfurt/Main anzunehmen. Der Chef letzterer Firma hat Wurzeln in Remtengrün, erklärte Rico Schmidt. (hagr)

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