Ärztepläne in Adorf werden konkreter

Bürgermeister spricht mit potenziellen Investoren

Adorf.

Bei den Bemühungen um die Ansiedlung von Ärzten kommt die Stadt Adorf schrittweise voran. Die große Information, die Bürgermeister Rico Schmidt (SPD) bereits für August angekündigt hatte, steht zwar weiter aus. Aber der Rathauschef hat sich auf Nachhaken von Stadtrat Sebastian Brand (CDU) kurz zur von der Stadt ersteigerten früheren Ambulanz am Markt geäußert. "Es haben Gespräche mit potenziellen Investoren stattgefunden - und auch Gespräche mit verschiedenen Nutzern, die im Zeitraum von fünf Jahren ins Gebäude rein wollen", erklärte Schmidt. Zudem verwies das Stadtoberhaupt auf "positive" Gespräche mit dem Betreiber eines Medizinischen Versorgungszentrums und verkündete öffentlich, dass es sich abzeichne, dass ein junger Arzt in der örtlichen Hausarzt-Gemeinschaftspraxis in Adorf bleibt. Die Eröffnung der beiden Ärztehäuser in Markneukirchen und Bad Brambach entlaste die Adorfer Mediziner, schätzte der Verwaltungschef ein.

Mit den Teilnehmern der Sommerakademie der Ärzte im September hält Adorf weiter Kontakt, sagte Schmidt auf Anfrage von Stadträtin Elisabeth Blüml (CDU), der es um die Nachhaltigkeit der Schnupperwoche ging. "Geplant ist, dass die Studenten als Multiplikatoren an ihren Unis wirken", sagte der Bürgermeister - unabhängig davon, ob sich Akademie-Teilnehmer später eine Arbeit im oberen Vogtland vorstellen könnten. Die erstmals stattgefundene Akademie "ruft nach Fortsetzung", sagt Schmidt und freut sich über die "sehr gute" Außenwirkung des mit Kommunen, Kliniken, Ärzten und weiteren Partnern gestrickten Fach- und Kulturprogramms. Dass die Akademie es in Fernsehbeiträge geschafft habe, gefällt dem Bürgermeister sehr. (hagr)

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