Amtsblatt für den Kurort bleibt das Ziel

Bad Brambacher Anzeiger derzeit noch Pilotprojekt

Bad Brambach.

Der im November erstmals erschienene Bad Brambacher Anzeiger soll langfristig in ein Amtsblatt umgewandelt werden. Gestartet war es als Heimatzeitung und Informationsblatt in der Verantwortung des Bürgermeisters. "Der Bad Brambacher Anzeiger ist derzeit noch ein Pilotprojekt. Wenn er sich etabliert hat und die Wege ,eingefahren' sind, sollte das Ziel sein, einen Beschluss zu fassen und ihn in ein Amtsblatt umzuwandeln", erklärt das ehrenamtliche Gemeindeoberhaupt Maik Schüller (parteilos). Er beantwortete damit eine Mitte November schriftlich gestellte Anfrage des FDP-Gemeinderates Torsten Schnurre. Schüller teilte außerdem mit, dass der Gemeinderat über den Druck nicht informiert wurde. Zuvor hatte es in mehreren Sitzungen Diskussionen zur Etablierung eines Amtsblattes sowie zur redaktionellen Verantwortlichkeit gegeben - ohne endgültiges Ergebnis. Finanzieren soll sich das Infoblatt über Anzeigen sowie Werbung, so Schüller. Aktuell bestehe indes eine Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben, die laut Schüller von der Gemeinde getragen wird. Für den Druck und die Verteilung des von Bürgern und Vereinen gefüllten Blattes entstanden bei der Premierenausgabe laut Bürgermeister Kosten von knapp 400 Euro. Verträge für den Bad Brambacher Anzeiger sind nach Schüllers Angaben indes keine geschlossen worden. Gedruckt wurde das Info- und Heimatblatt bei einer Online-Druckerei in Baden-Württemberg, verteilt wurde es laut Bürgermeister durch einen regionalen Postdienstleister an die Haushalte in Bad Brambach und seinen Ortsteilen. (hagr)

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