Antwort steht noch immer aus

Schöneck.

Im Fall der Dienstaufsichtsbeschwerde des Schönecker AfD-Stadtrates Hans-Dieter Kersten gegen Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) ist noch keine Entscheidung getroffen. Das teilte am gestrigen Montag die Pressestelle des Landratsamtes auf Nachfrage mit.

Kersten hatte zur Sitzung im Mai informiert, dass er gegen Suplie eine Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt habe, weil die Bürgermeisterin aus seiner Sicht die Informationspflicht gegenüber dem Stadtrat verletzte, vor allem in der Angelegenheit um die städtischen Dienstleistungs- und Tourismus (DLT) GmbH und der damit verbundenen Schönecker Entwicklungs GmbH (SEGmbH).

Suplie hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Sie teilte auf Nachfrage mit, dass es eine Anhörung zur Sache gegeben habe. Eine Antwort der Rechtsaufsicht war ursprünglich für Anfang Juni angekündigt.

Solange auf die Beschwerde keine Antwort vorliege, will Kersten nicht an den Sitzungen des Schönecker Stadtrats teilnehmen. Die nächste Sitzung ist für den kommenden Montag angesetzt. (tm)

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