Attacke auf Sanitäter: Täter flüchtig

Übergriff vor der Notaufnahme des Vogtland-Klinikums - Polizei ermittelt weiter

Plauen.

Etwa eineinhalb Wochen nach dem Übergriff auf einen Rettungssanitäter vor der Notaufnahme des Plauener Helios Vogtland-Klinikums fehlt von dem Verdächtigen noch immer jede Spur. Das sagte Polizeisprecher Oliver Wurdak auf Nachfrage.

Informationen der "Freien Presse", wonach der Angreifer unter Drogen gestanden haben soll, bestätigte Wurdak nicht. Die Vermutung liege allerdings nah. Jedenfalls sei der Täter zuvor nicht als Patient in der Notaufnahme gewesen, so Wurdak. Der Polizeisprecher äußerte sich auch hinsichtlich der Zerstörungswut des Schlägers auf dem Krankenhausgelände: "Das kann seitens des Klinikums zivilrechtlich verfolgt werden." Es waren unter anderem Schranken demoliert worden. Der Angreifer sei gezielt auf den Sanitäter losgegangen, wobei es wohl um die Berufsgruppe, nicht um den Menschen gegangen sei, gab Wurdak Aussagen der Anwesenden wider.


Ob Security künftig ähnliche Attacken verhindern könne, bezweifelt Wurdak. Klinik-Sprecherin Dorit Wehmeyer: "Wir arbeiten eng mit den Behörden zusammen. Falls sich dabei Erkenntnisse ergeben, wie sich derartige Vorfälle vermeiden lassen können, werden wir diese prüfen und sofern umsetzbar weiterverfolgen." Das Opfer befinde sich laut Wurdak nach einem mehrtägigen Klinikaufenthalt wieder zuhause. Der Sanitäter war bei der Attacke schwer verletzt worden. (sasch)

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