Bad Brambach bezahlt vieles mit Geld vom Land

Kommunalpauschale von 70.000 Euro soll dieses Jahr in sechs Vorhaben von Fahrzeugkauf bis Straßenbau fließen

Bad Brambach.

Alles andere als ein Tropfen auf dem heißen Stein sind 70.000 Euro vom Land für die finanziell alles andere als auf Rosen gebettete Gemeinde Bad Brambach: Mit der Kommunalpauschale des Freistaates sollen dieses Jahr auf Vorschlag der langjährigen Kämmerin Constanze Wünsche nicht weniger als sechs Ausgabeposten mitfinanziert werden. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Ein Fragezeichen steht dabei aber noch hinter den 12.000 Euro für den Kauf eines Citroën für die Gemeindeverwaltung. Auf Hinweis der Abgeordneten Ronny Muck (Dorfgemeinschaft Raun/Gürth) und Torsten Schnurre (FDP) soll nochmals überprüft werden, wie die Bezahlung des Fahrzeugs vonstatten ging. Aus der Kommunalpauschale finanziert die Gemeinde zudem Reste des Baukostenzuschusses für Maßnahmen des Abwasserzweckverbandes an der Badstraße und Fleißner Straße. Zudem wird mit dem Geld vom Land 6150 Euro Kosten für die Weiterbildung von teils neuem Personal sowie der Eigenanteil für das neue Spielgerät im Schwimmbad samt Umfeld (6738 Euro) bezahlt. Des Weiteren setzt der Kurort den Zuschuss ein, um kommunale Anteile bei der Beseitigung der Hochwasserschäden vom Mai 2018 aufzubringen - es handelt sich um 23.663 Euro. Weitere 13.639 Euro fließen für den Anteil von Bad Brambach an Straßenbaumaßnahmen. (hagr)

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