Badelandschaft Bad Brambach öffnet nach Generalsanierung

Am Samstag empfängt ab 9 Uhr die rund- erneuerte Einrichtung wieder Gäste. Was die Besucher erwartet.

Bad Brambach.

In Bad Brambach kann wieder gebadet und geschwitzt werden: Nach erfolgreicher Generalsanierung öffnen am Samstag Badelandschaft und Saunadorf wieder ihre Pforten, wie die Sächsische Staatsbäder GmbH am Donnerstag informierte.

Gleich beim Betreten des Gebäudes empfängt Gäste eine einladende Atmosphäre im Empfangs- und Kassenbereich, der durch das Herausziehen der Fassade viel großzügiger gestaltet werden konnte. Das helle und freundliche Ambiente setzt sich auch weiterhin fort. So erwartet die Besucher in den Umkleiden und an den Spinden, in den Duschen sowie den WCs eine moderne Ausstattung. In der kompletten Badehalle sowie den angrenzenden Bereichen wurden insgesamt rund 8000 Stück neue Fliesen verbaut, die ebenfalls für ein blitzsauberes neues Ambiente sorgen. In den Innen- und Außenbecken, im Whirlpool und an den Sprudelliegen können sich die Gäste rundum wohl und gut aufgehoben fühlen. Die neue Badewassertechnik, die mit einem kompletten Austausch aller Rohre, Pumpen, Filter, Sprudelelementen und der Steuerungstechnik einherging, ermöglicht einen ungetrübten Aufenthalt im Wasser unter top Hygienebedingungen. Außerhalb des Wassers sorgen 350 Quadratmeter neue Fußbodenheizung für wohlige Wärme an den Füßen und drei hocheffiziente Lüftungsgeräte mit einer Gesamtluftleistung von 30.700 Kubikmeter pro Stunde bringen ständig frische Luft, was besonders in der bevorstehenden kalten Jahreszeit sowie unter Coronabedingungen von Vorteil ist.

Nach der Wiedereröffnung sorgen das umfangreiche, behördlich genehmigte Hygiene- und Betriebskonzept, unterstützt durch die modernisierte Badewasser- und Lüftungstechnik, für bestmögliche Bedingungen zum Schutz der Gesundheit. Die Therapie- und Gesundheitsdienstleistungen laufen bereits seit Anfang September.

Bei der baulichen Umsetzung in den zurückliegenden Wochen galt es, zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Auf den verschiedenen Ebenen sowie im Kellerbereich mussten zeitgleich 36 Gewerke in unmittelbarer zeitlicher Abfolge koordiniert werden, wobei rund 180 Handwerker im Einsatz waren.

Größte Herausforderung in Zeiten der Pandemie waren die Lieferzeiten für maßgefertigte Elemente wie Brandschutztüren, Innentüren, Systemdecken, Einbaumöbel und Gläser für die Fassadenerweiterung.

Die grundhafte technische Sanierung war nach 20 Jahren durchgängigem Betrieb erforderlich und die Gäste profitieren nach der Wiedereröffnung von vielen Vorteilen.

Abgeschlossen sind die Bauarbeiten am Objekt noch nicht. Das Therapiezentrum verändert sein Aussehen nicht nur innen, sondern auch von außen. Die Anschlussarbeiten an das neu entstehende Therapiegebäude für die Radonanwendungen laufen auf Hochtouren.

Die Fertigstellung des Neubaues ist für Frühjahr 2021 geplant. Viel Wert wird auch hier auf Qualität und Ausstattung gelegt. "Durch diese Investitionen schaffen wir eine moderne Infrastruktur, mit der wir die Radontherapie in Bad Brambach in den nächsten Jahren nachhaltig am Markt positionieren können", ist Gernot Ressler, Geschäftsführer der Sächsischen Staatsbäder GmbH, optimistisch. 11,5 Millionen kostet der Neubau des Radonzentrums, 6 Millionen Euro die Generalsanierung samt Umbau des Therapie- und Wohlfühlzentrums, 2,5 Millionen Euro fließen ins Bad. (tb)

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