Bahn arbeitet mit Schule zusammen

Bessere Weiterbildung ausländischer Lokführer

Neumark.

Die Vogtlandbahn arbeitet bei der Weiterbildung ausländischer Lokführer künftig mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau zusammen. Dies teilte Pressesprecher Jörg Puchmüller mit. Die Hochschule hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Länderbahn besiegelt - dem Mutterunternehmen der Vogtlandbahn. Da der Verkehrskonzern die Lokführerausbildung für alle seine Unternehmen in Neumark gebündelt hat, wirkt sich der Vertrag dort unmittelbar aus.

"Diese Kooperation setzt einen entscheidenden Beitrag für eine gelungene Integration ausländischer Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt" sagt Länderbahn-Geschäftsführer Wolfgang Pollety. "Durch eine von uns gemeinsam speziell für ausländische Triebfahrzeugführer entwickelte, weiterführende und sehr praxisnahe Sprachausbildung entstehen optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in Deutschland." Die Länderbahn setze neben der Nachwuchsgewinnung in Deutschland auch auf gut ausgebildete ausländische Fachkräfte zur Sicherung des Personalbedarfs.


Die Westsächsische Hochschule Zwickau ist für die Fachkräfte aus dem Ausland die erste Anlaufstelle. Hier werden in speziellen Programmen praxisnahe Situationen simuliert und intensiv trainiert. Alle Teilnehmer haben bereits die Sprachkundigenprüfungen B1 oder höher abgelegt. Diese Woche beginnt eine erste konkrete Maßnahme mit zehn Lokführern aus Serbien. Im Anschluss an diese Sprachausbildung wechseln die Teilnehmer dann zur weiteren Qualifikation an die Eisenbahnschule der Länderbahn nach Neumark. Anschließend werden die Triebfahrzeugführer in den sächsischen und bayerischen Netzen der Länderbahn eingesetzt. (nie)

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