Benefiz: 16.500 Euro für "Leser helfen"

Der Heimatförderverein Oelsnitz hat aus mehreren Aktionen die bisher größte Spende für Betroffene des Hochwassers Ende Mai an "Freie Presse" übergeben.

Oelsnitz.

Die Unterstützung für die Ende Mai/Anfang Juni von Hochwasser und Starkregen schwer getroffenen Vogtländer ist ungebrochen. Für die Aktion "Leser helfen" der "Freien Presse" gab es jetzt mit 16.500 Euro die bislang größte Spende. Das Geld stammt vor allem aus dem Erlös des Benefiz Open Airs mehrerer Bands in Oelsnitz am 1. Juli, aber auch aus dem Entenschwimmen für einen guten Zweck, das Stadtwerke und die Firma GEK im Stadtbad Elstergarten ins Leben gerufen hatten. Die Spenden übergaben jetzt Björn Fläschendräger, Chef des Heimatfördervereins Oelsnitz, und sein Stellvertreter Patric Seemann symbolisch an "Freie Presse"-Regionalleiterin Nancy Dietrich.

Die Riesenresonanz auf das binnen zwei Wochen auf die Beine gestellte, von Patric Seemann und Maik Adler, Kopf der Band Noise for Neighbors, ausgebrütete Open Air hatte selbst die Veranstalter überrascht. "Wir hatten auf 5000 Euro gehofft", sagt Vereinschef Fläschendräger. Am Ende wurde es bei gut 800 Besuchern gut doppelt so viel. Zusammen mit weiteren Spenden und der über Stadtwerke-Chef Michael Fritzsch und Thomas Lehniger (Vorsitzender des Fördervereins Schloss Voigtsberg) gelaufenen Enten-Aktion insgesamt 18.100 Euro. Davon gehen 16.500 Euro an "Leser helfen" für Hochwasser-Betroffene aus dem Oelsnitzer Umfeld, 1000 Euro an das Hochwasser-Hilfskonto der Stadt Adorf und 500 Euro an Unwetter-Betroffene der Gemeinde Eichigt.

Für das Open Air hatten sich die Bands Monkz, Noise for Neighbors, Christian Gebhardt & Mr. Jones, der M.O.S.C., Schichtwechsel Entertainment, Sicherheitsdienst & Detektei Geipel sowie der Heimatförderverein zusammengefunden. Dazu halfen Firmen und vor allem die Stadtverwaltung. "Das hat schnell und reibungslos funktioniert, die Zusammenarbeit mit Anett Neudel und Uli Apitz war sehr gut", freut sich Fläschendräger. "Darauf kann man aufbauen." Schon gibt es erste Überlegungen, wie sich die nun umgesetzte Idee weiter ausbauen lässt. "Man sieht, was alles geht, wenn alle mitziehen", sagt der Vereinschef - und würde sich freuen, wenn sich auch neue Mitglieder finden, die im Heimatförderverein mit anpacken.


Bewerbung weiter möglich

Aus der Spendenaktion "Hochwasser im Vogtland" des Vereins "Leser helfen" gibt es weiter Unterstützung.

Betroffene des Unwetters können sich noch bis zum 15. August per Mail melden an

red.ovl@freiepresse.de

Unterstützung gibt es, indem eingereichte Rechnungen etwa für Handwerker bis zur festgelegten Höhe übernommen werden.

Das Spendenkonto lautet:

IBAN: DE47870962140224422440

Verein "Leser helfen", Stichwort

"Hochwasser im Vogtland".

Ein Spendenformular gibt es online:

www.freiepresse.de/spendenformular

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1Kommentare
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  • 0
    3
    voigtsberger
    20.07.2018

    Da sind mir die "stillen Helfer" am liebsten, ohne Hang zum profilieren und süffisanten Grinsen, denn die Lage ist immer noch ernst genug und wer da auch noch im Stadtrat sitzt, der sollte sich über den Hochwasserschutz Gedanken machen und nicht noch "Billigvarianten" verantworten, denn da ist die persönliche Meinung und die Zustimmung zu einer Variante das blanke Gegenteil!



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