Bessere Anbindung zur Grenze

Straßenbau geht auch bei Graslitz/Kraslice weiter

Klingenthal.

Wer vom Grenzübergang Klingenthal auf der Staatsstraße 210 in die Tschechische Republik unterwegs nach Falkenau/Sokolov ist, kann seit wenigen Tagen am Kreisverkehr bei Zwodau/Svatava die Westumgehung von Falkenau/Sokolov nutzen, um schnell auf der Autobahn R6 zu sein. Die Fahrt durch das Stadtzentrum entfällt, dieser Bereich wurde umgehend für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen gesperrt.

Mit dem Bau der Westumgehung werde das Problem des Transitverkehrs in Richtung Graslitz/Kraslice gelöst, hieß es beim Baubeginn 2013 seitens des Karlsbader Kreis. Der Bau der Umgehungsstraße kostete eine halbe Milliarde Kronen.

Auf tschechischer Seite wurde die S 210 als Anbindung an das Vogtland bereits schrittweise ausgebaut, bis Unter Neugrün/Dolny Nivy sind an Anstiegen teilweise zwei Richtungsspuren angelegt. Zwischen Graslitz/Kraslice und Rothau/Rotava laufen derzeit Bauarbeiten, die auf eine geplante Verbreiterung der Trasse hindeuten. Dazu gibt es eine Anfrage an den Karlsbader Kreis.

Seitens der IHK Chemnitz laufen Bestrebungen, am Grenzübergang Klingenthal die seit 2012 geltende Tonnage-Begrenzung auf zwölf Tonnen aufzuheben. (tm)

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