Bücherschau wegen Corona nicht möglich

Internet-Aktion findet über 1000 Lesehungrige

Marieney/Auerbach.

Die Ausstellung der Vogtländischen Literaturgesellschaft "Julius Mosen" mit Regionalliteratur zum Kriegsende 1945, die in der Göltzschtalgalerie Auerbach geplant war, kann nun doch nicht wie geplant bis September gezeigt werden. "Die corona- bedingten Hygienevorschriften zum Umgang mit Büchern, in denen man blättern kann, lassen eine solche Ausstellung nicht zu", sagte Vereinsvorsitzender Frieder Spitzner.

Auch die im Oktober in Reichenbach geplant gewesene Jahreshauptversammlung findet nicht in geplanter Form statt. Spitzner: "Wir hatten einen öffentlichen Programmteil geplant, bei dem das Theaterschaffen von Frederike Caroline Neuber, von Julius Mosen sowie aktuelle Tendenzen im Theater besprochen werden sollten. Das ist so nicht möglich. Wir planen deshalb eine einfache Mitgliederversammlung am 17. Oktober in Marieney".

Die Aktion "Corona-Zeit zum Lesen" bescherte der Literaturgesellschaft einen deutlich gewachsenen Zuspruch auf der Internetplattform. Mit Texten vertreten sind dabei Elfriede Voigt, Rüdiger Bernhardt, Birgit Klemm, Uwe Bernhard, Ekkehard Glaß, Wibke und Siegfried Martin, Volker Müller, Jörg M. Pönnighaus, Siegfried Schönherr und Dieter Seidel. "Wir hatten allein von April bis Mitte Mai über 1000 Zugriffe. Sonst liegen wir im Jahresdurchschnitt bei etwa 2500 Nutzern", konstatierte Spitzner. Am Donnerstag stand die Gesamtzahl der Klicks kurz vor der 19.000.

Das Büro der Literaturgesellschaft in Marieney ist wieder geöffnet, und zwar am 1. und 3. Donnerstag im Monat von 11 bis 17 Uhr. Allerdings macht sich eine telefonische Voranmeldung unter der Ruf-Nummer 03744 184337 nötig. (tm)

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