"Clean out Musikstadt": Müll füllt 150 Säcke

70 Helfer brachte die fünfte Auflage der Müllsammelaktion in und um Markneukirchen auf die Beine. Auch Außergewöhnliche Fundstücke gab es.

Markneukirchen.

150 Säcke voller Müll: Das ist das Ergebnis der Aktion "Clean out Musikstadt", bei der am Karsamstag rund 70 freiwillige Helfer rund um Markneukirchen Unrat sammelten. Darüber haben die Initiatoren informiert. Es habe auch wieder ein paar außergewöhnliche Funde gegeben - vom Wasserkocher bis zur Bohrmaschine war alles dabei. Außerdem 35 Autoreifen, Säcke mit benutzten Windeln und um die 280 Flaschen Altglas.

"Ein erschreckendes Beispiel war jedoch die Kärrnerstraße von Schöneck bis zur Gopplasgrüner Höhe. Dieser Strecke von circa fünf Kilometern muss Jahr für Jahr ein Besuch abgestattet werden. Dort wurden 18 volle Müllsäcke, ein alter Teppich und Unmengen Altglas vom Straßenrand gesammelt", so Diane Gräf von den Organisatoren. "Pro Kilometer sind das also knapp 3,5 Müllsäcke." Ihre Schlussfolgerung: "Es ist wichtig, aktiv zu werden, denn uns sollte so langsam klar werden, wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."


Es war die fünfte Aktion in Folge, die Seitengräben im Musikwinkel vom Müll zu befreien. Trotz der Osterfeiertage hatten sich am Samstag um 9 Uhr auf dem Parkplatz der Buffet Crampon Deutschland GmbH um die 70 Helfer eingefunden. Gekommen waren Jung und Alt, Familien und Einzelkämpfer, Freunde und Bekannte, Müllsammler und Geocacher aus Markneukirchen und Umland, Klingenthal, Oelsnitz, Arnoldsgrün und sogar Leipzig, Frankfurt und aus dem tschechischen Nachbarland. Gräf: "Besonders lobenswert war die Beteiligung der jugendlichen Helfer. Sie zeigten, dass man Fridays for Future auch am Samstag fortsetzen kann und es auch getan haben."

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