Damit der Nachwuchs sicher fährt

Verkehrserziehung: Plauen will Übungsplatz

Plauen.

Ampeln, Kreisel und Abbiegepfeile - vieles, was die Großen im Straßenverkehr vorfinden, wird auf Verkehrserziehungsplätzen für Kinder realitätsnah dargestellt. Viertklässler sollen dort laut Lehrplan Radfahren nach Regeln lernen. Einige Städte in Plauens Nachbarschaft haben schon seit langem einen zentralen Verkehrserziehungsplatz für ihre Schulen. Auerbach zum Beispiel. Weil die Spitzenstadt nun endlich nachziehen will, hat sich Axel Markert von der Gebäude- und Anlagenverwaltung (GAV) vor Ort informiert. Seine Beobachtungen hat er jetzt den Mitgliedern des Bildungsausschusses weitergegeben. Außer einem Lagercontainer für die Räder existiere an dem Standort auch ein mobiler Schulungsraum. "Der Unterricht kann also in Praxis und Theorie stattfinden", so Markert. Eine solche "Jugendverkehrsschule" würde bis zu 80 Prozent gefördert, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien: Der Platz müsse etwa 2500 Quadratmeter groß sein, die Sanierung dürfe höchstens 65.000 Euro kosten, müsse von einem Verein betrieben werden - in dem Fall die Verkehrswacht Plauen - sowie eingezäunt und verschlossen sein. Von der Verwaltung wurden als mögliche Standorte die Wiese südlich der Wartburg-Grundschule im Chrieschwitzer Hang und der Hartplatz am Vogtlandstadion ins Gespräch gebracht. Bei beiden gebe es Pro und Contra, wobei für die Wiese die gute Straßenbahnanbindung sprechen würde. "Warum eignet sich denn nicht der schon vorhandene Übungsplatz unweit des Plauener Sportparks?", fragte Jörg Simmat, beratender Bürger der Linken. Das wolle man prüfen, ebenso, ob nicht das Areal an der Hainstraße infrage kommt, auf dem noch das Schwimmbad steht.sasch

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