Distanzunterricht nun geregelt

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Adorf ändert die Musikschulsatzung. Die Grundgebühren werden nicht erhöht, die Kündigung ist zum Halbjahr möglich.

Adorf.

In Adorf wirken sich die Regelungen im Zuge der Coronapandemie auf den Unterricht an der Städtischen Musikschule aus. Der Hauptausschuss des Stadtrates hat einstimmig eine neue Satzung empfohlen, die explizit den Distanzunterricht vorzugsweise als Videotelefonie und Onlinemeeting regelt, zugleich aber auch auf Präsenzunterricht und Fälle eingeht, in denen gar keine Unterrichtsform möglich ist.

Mit der neuen Satzung wird zugleich ein lange geäußerter Wunsch erfüllt: Schüler können künftig nach dem Ablauf der Probezeit zum Ende des Schulhalbjahres abgemeldet werden, nicht mehr nur zum Ende des Schuljahres. Es gebe oft triftige Gründe für solche Entscheidungen, begrüßte CDU-Fraktionschefin Mariechen Bang die Änderung. An den Gebühren der Musikschule ändert sich nur in einem absoluten Spezialfall etwas. Bislang war das dritte und jedes weitere Kind einer Familie, die in Adorf wohnt oder deren Kinder eine Adorfer Schule besuchen, um 100 Prozent ermäßigt. Diese Ermäßigung wird auf 50 Prozent reduziert. Aktuell betrifft diese Regelung laut Stadt zwei Kinder, die die Musikschule aber bald verlassen. Die Verwaltung argumentiert, dass bei jedem Schüler Verwaltungsaufwand entsteht und der nun gewählte Ermäßigungssatz ausreichend sei. Neu ist auch, dass die Musikschulgebühren im laufenden Schulhalbjahr und nicht erst nach dessen Ablauf fällig werden. Stadträte und Verwaltung einigten sich dabei auf eine Formulierung, wonach die Gebühren innerhalb der ersten zwei Monate des jeweiligen Zeitraums von den Eltern erhoben werden sollen.

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