Doch noch Hoffnung für GK-Kita?

Stadt und Unternehmen loten Lösungen aus

Schöneck.

Die Stadt Schöneck und GK Software haben am Freitagvormittag Möglichkeiten sondiert, ob und wie die firmeneigene Kindertagesstätte Pixel doch noch in den Kita-Bedarfsplan aufgenommen werden kann. "Es wird noch weitere Gespräche dazu geben", kündigte Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) an. Es gehe nach ihren Worten darum, eine Lösung zu finden, ohne die städtische Kindertagesstätte Sonnenwirbel und die Eltern der dort angemeldeten Kinder zusätzlich finanziell zu belasten.

Die Firma GK Software hatte am Montag informiert, dass ihre Kindertagesstätte Pixel, die auf 25 Plätze ausgelegt ist, auf eine Entscheidung des Aufsichtsrates hin wieder geschlossen werde. Grund sei, dass das Landratsamt die Aufnahme der Einrichtung in den Bedarfsplan des Vogtlandkreises abgelehnt habe.

Die Kita Sonnenwirbel verfügt über 52 Krippen- und 126 Kindergartenplätze. Zum 30. Juni waren davon 39 Plätze in der Krippe und 86 im Kindergarten belegt. Rainer Gläß, Vorstandschef von GK Software, wollte mit einer betrieblichen Kita seinen Beschäftigten flexiblere Arbeitszeiten ermöglichen.

Das Thema Kita-Finanzierung hatte den Schönecker Stadtrat erst kürzlich beschäftigt. Er hatte einstimmig beschlossen, die jeweils 70.000 Euro, die Schöneck 2019 und 2020 als pauschale Zuwendung vom Freistaat Sachsen bekommt, komplett zur Finanzierung des Betriebes der Kindertagesstätte Sonnenwirbel zu verwenden. Die Entscheidung für die Kita fiel nach den Worten der Bürgermeisterin, da die Stadt den Kita-Betrieb jährlich mit rund 420.000 Euro ausgleichen muss. (tm)

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