Ebel-Klinik feiert 25-Jähriges

Ungewohnt reges Treiben und viel Musik herrschte am Samstag in und auf dem Gelände in Bad Brambach.

Bad Brambach.

Normalerweise ist die Ebel-Klinik und das Terrain ringsum eine Ruheoase. Ganz anders war es am Samstag, als reges Treiben herrschte, die Böhmischen Vogtländer am Nachmittag und die Band Karo am Abend für ungewohnte Klänge und eine Agility-Vorführung des HSV Zwota für Abwechslung sorgten. Grund dafür: ein Fest anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Klinik.

Inhaber Hans-Jürgen Ebel kann sich noch gut daran erinnern, als er 1991 in Cheb/Eger weilte und "per Taxi für D-Mark" einen Abstecher nach Bad Brambach machte und sich die alte Klinik anschaute: "Dort kam ich mit dem damaligen Leiter Tauchert, der leider schon verstorben ist, ins Gespräch: Wollen wir zusammenarbeiten? Können wir zusammenarbeiten? Zwei Jahre später konnten wir die Klinik neu eröffnen. In München hat man sich gewundert: Bad Brambach - wo liegt denn das! Heute kann ich sagen, dass wir uns sehr wohlfühlen und stolz sind, im Vogtland eine Adresse zu sein. Es ist nicht zu übersehen, was seit der Eröffnung aus der Klinik geworden ist. Die Patienten werden hier bestens versorgt, sind sehr zufrieden. Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn im letzten Jahr war ich selbst Patient."

Die Ebel-Klinik Bad Brambach ist heute ein deutschlandweit anerkanntes Fachzentrum für Menschen mit rheumatologischen, orthopädischen und kardiologischen Erkrankungen. 225 Betten in Einzel- beziehungsweise Doppelzimmern und Appartements, 3000 Patienten im Jahr bei einem durchschnittlichen Aufenthalt von drei Wochen, Mitarbeiter von Ärzten über Ergotherapeuten und Psychologen bis zu Diätassistenten sorgen für eine individuelle und qualitätsorientierte Betreuung und lassen sich die Patienten in besten Händen fühlen. Dass es so ist, davon konnten sich am Samstag Besucher bei einem Rundgang mit Monika Seltner und Evelin Mothes durch das Haus einschließlich diverser Behandlungsräume zumindest einen kleinen Eindruck verschaffen.

Dem in der vergangenen Woche von Gesundheitsminister Jens Spahn bei seinem Besuch in Bad Elster angekündigten neuen Reha-Gesetz sieht Hans-Jürgen Ebel mit großer Freude entgegen: "Ich hoffe, dass es bald kommt. Die Umsetzung liegt dann aber in den Händen der nächsten Ebel-Generation."

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