Ehrenpreis für Jungzüchterin

Die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Tiefenbrunn zeigten zur Lokalschau ein 211 Tiere. Auch Nachwuchszüchter waren dabei.

Pabstleithen.

Der Hitzesommer bereitete den Tierhaltern wegen der anhaltenden Trockenheit Sorgen, weil das Futter knapp wurde. "Auch für uns Züchter ist es eng geworden und wir haben bis heute Schwierigkeiten, speziell die Kaninchen mit Heu zu versorgen. Sie haben besonders unter der Wärme gelitten. Zum Glück sind die meisten Bestände gesund geblieben. Wir sind froh, dass wir eine so große und qualitative Lokalschau auf die Beine stellen konnten", zog Ausstellungsleiter Olaf Dudacy ein positives Fazit: 211 Tiere, die im Vereinsheim "Zur alten Schule" in Pabstleithen in den Käfigen gackerten und vor sich hin mümmelten, konnten sich wegen der Rassenvielfalt und Farbenschläge mehr als sehen lassen.

Am meisten strahlte am Wochenende garantiert Sophie Hänel übers ganze Gesicht. Erst vor einigen Monaten wurde die 13-Jährige in den Kleintierzuchtverein Tiefenbrunn aufgenommen und ist neben Jan Enders das jüngste Mitglied. Olaf Dudacy: "Darüber sind wir natürlich sehr froh, denn Nachwuchszüchter sind nicht so leicht zu finden." Glücksfall Sophie Hänel kam durch ihren Opa Günter Eichhorn zur Kaninchenzucht: "Zwergwidder gefallen mir am besten. Sie sind nicht so groß und sehr zutraulich. Mein Opa gibt mir immer viele Tipps und zeigt, welche Tiere bei der Zucht zusammenpassen. Ausmisten und Füttern mache ich ganz alleine. Wenn ich in der Klasse von meinem Hobby erzähle, dann sagen die Mitschüler 'Das finden wir echt cool.'" Nicht nur, dass Sophie Spaß an ihren Kaninchen hat und mit Freude bei der Sache ist: Sie kann auch schon auf erste Erfolge verweisen, denn bei der Lokalschau am Wochenende wurde sie mit einem Ehrenpreis bedacht, genauso im November bei der Kreisschau in Oelsnitz. "Darauf bin ich stolz und ich mache weiter."

Ergebnisse Vereinsmeister Hühner: Udo Apelt (Deutsche Wyandotten silber-schwarz gesäumt). Zwerghühner: Harald Baumann (Zwerg-Dresdner rost-rebhuhn-farbig). Tauben: Frank Ficker (Mookeetauben). Kaninchen: 1. Gerd Krauß (Schwarzgrannen), 2. Frank Ficker (Marderkaninchen blau). Siegfried-Fröba-Gedächtnispokal (für das beste Kaninchen): Gerd Krauß (Schwarzgrannen). Bester Rammler: Frank Ficker (Marderkaninchen blau). Beste Häsin: Georg Illek (Deutsche Kleinwidder blaugrau). Die Preisrichter vergaben insgesamt sieben Mal das Prädikat "Vorzüglich" und 23 Mal "Hervorragend".

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