Einstiges Zentrum wird zum Park

Europäische Union fördert Großprojekt in Asch

Asch/As.

Mit 1,5 Millionen Euro unterstützt die EU ein Projekt zur Wiederbelebung des Geschichtsparks in Asch/Aš, der Partnerstadt von Oelsnitz und Plauen. Das Vorhaben soll in Zusammenarbeit mit Selb realisiert werden. Das berichtet die Zeitung "Chebsky deník". Rund 53 Millionen Kronen (etwa 2 Millionen Euro) sind dafür veranschlagt.

Der rund 3,5 Hektar große Park, seit dem Sommer Station auf dem "Kulturweg der Vögte", repräsentiert das Gebiet des historischen Stadtzentrums, von dem nur eine Steinbrücke, eine Statue von Martin Luther, das Rathaus und Häuser am Jan-Hus-Platz erhalten sind. Die Revitalisierung des Areals wurde seit 2014 vorbereitet. Die Arbeiten sollten 2019 beginnen, verzögerten sich aber wegen eines Rechtsstreits. Den Auftrag hat nun die Firma RMC Stavby aus Eger/ Cheb erhalten. Das Unternehmen zeichnete in Asch/Aš unter anderem für den Umbau der ehemaligen Berufsschule zu einer Kunstgrundschule verantwortlich.

Zur Neugestaltung des Parks gehört auch die Rekonstruktion einer Brücke aus dem Jahr 1724. Es ist das älteste Bauwerk der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Auch Archäologen stehen bereit, um im Fall historischer Funde mit Forschungsarbeiten zu beginnen. (tm)

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