Endlosstory:Eislaufbahn soll nächstes Jahr kommen

Bürgermeister Zenner nach vielen Anläufen: "Planungen sind konkret"

Plauen.

Die von vielen Plauenern seit Jahren heiß ersehnte Eislaufbahn soll nun tatsächlich kommen. Aber nicht mehr dieses Jahr. "Die Planungen (...) sind durchaus konkret", so Sportbürgermeister Steffen Zenner auf Nachfrage. Doch das Risiko, wegen Corona zu wenig zu verdienen oder eines Totalausfalls sei zu hoch. Denn die Eisbahn aus Kunststoff und mit dem wegen topografischer Verhältnisse notwendigen kostenintensiven Unterbau verlange erhebliche Investitionen. Auch sollen mindestens zwei Hütten und weihnachtliche Dekoration mit Licht und Musik dabei sein.

"Wir wollen das gesamte Equipment mietweise finanzieren. Nach verschiedenen Kostenberechnungsansätzen ist dies die rentabelste und zuschussniedrigste Variante", sagt Zenner. Durch den parallelen Weihnachtsmarkt könnten Schlittschuhfans dessen Angebote nutzen, etwa Gastronomie und Toiletten. Mit ihm sei nach wie vor der Plauener Unternehmer Kay Panke im Boot, der sich als Privatinvestor anbot. Inwieweit er unterstützt, sagte Zenner nicht.

Zenner will die scheinbare Endlosgeschichte zum glücklichen Abschluss führen. Ebenso hoffe er, dass der Weihnachtsmarkt trotz Krisensituation stattfinden kann. Derzeit werde von Baubürgermeisterin Kerstin Wolf ein Markt geplant, der den Auflagen des Gesundheitsamtes entspricht. Im Falle der Eislaufbahn wurde Standort um Standort vorgeschlagen und verworfen. Nun plant man zur Weihnachtsmarktzeit auf dem Topfmarkt. In Nachbarstädten können Kufenflitzer sich seit Jahren über das eiskalte Vergnügen freuen. Greiz hat eine Eisbahn, Schleiz auch. In Oelsnitz startet die Saison auf der Fläche im Freibad Elstergarten am 30. Oktober. Letztes Jahr drehten dort 16.000 Besucher ihre Runden.

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