Erste Auszubildende im Rathaus von Bad Elster seit 30 Jahren

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Seit der Wende gab es in der Stadtverwaltung keine Auszubildenden mehr. Marlene Breymann ist die Nummer eins - und ist bereits für eine wichtige Aufgabe vorgesehen.

Bad Elster.

Ohne Fleiß ist bekanntlich kein Preis. Für Marlene Breymann bedeutet das, ihre Ausbildung mit bestmöglichen Ergebnissen abzuschließen. Kein Wunder also, dass die 21-Jährige in diesen Tagen und Wochen vor allem damit beschäftigt ist, sich einen Weg durch den Dschungel von Gesetzen und Bestimmungen zu bahnen und damit fit zu sein für die Prüfungen und Klausuren.

"Für Kommunalpolitik habe ich mich eigentlich schon immer interessiert. Deshalb habe ich im Gymnasium Markneukirchen auch das Fach Gemeinschaftskunde belegt und darin meine mündliche Prüfung abgelegt", erzählt Marlene Breymann. 2017 war das. Warum sie aber erst ein Jahr später die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten Richtung Kommunalpolitik in Zwickau begann, hatte einen Grund: "Nach dem Abitur habe ich erst mit einem Studium für Buchhandel und Verlagswirtschaft in Leipzig begonnen. Das lag mir auch, hat mich aber nicht ausgefüllt. Deshalb entschied ich mich doch für eine Ausbildung in der Verwaltung." Zupass kam ihr dabei, dass Marlene Breymann - sie ist übrigens in Bad Brambach aufgewachsen - im Amtsblatt von Bad Elster eine entsprechende Ausschreibung las und "es einfach mal versucht" hat. Mit Erfolg, wie sich heute zeigt.

"In der Stadtverwaltung wurde ich von Anfang an ganz freundlich aufgenommen und habe dort verschiedene Ämter durchlaufen, um einen breiten Überblick für die Kommunalpolitik zu bekommen. Weil ich nach der Ausbildung den Bereich Pass- und Meldewesen übernehmen soll, wurde und werde ich speziell von den erfahrenen Kolleginnen Kornelia Dürl und Manuela Heinl auf diesem Gebiet eingearbeitet", erzählt Marlene Breymann.

Marlene Breymann freut sich auf die zukünftigen Aufgaben nach der dreijährigen Ausbildung, weil: "Die Arbeit ist sehr interessant, ich bevorzuge die kleine Politik und gut finde ich vor allem, dass ich immer und viel mit Menschen zu tun habe. Das ist konkret und nicht anonym."

Und auch das ist ihr wichtig: Sie bleibt im Vogtland, dem sie sich nicht zuletzt wegen der Nähe zur Natur sehr verbunden fühlt.

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