Essen in Kneipp-Kita Schöneck auf Prüfstand

Arbeitsgruppe soll mit Anbieter die realen Möglichkeiten ausloten

Schöneck.

Um das Thema der gesunden Ernährung der Mädchen und Jungen in der Schönecker Kindertagesstätte "Sonnenwirbel" und in der Grundschule soll sich eine Arbeitsgruppe kümmern, deren Bildung der Schönecker Stadtrat auf Initiative der Fraktion der Freien Wähler beschlossen hat.

"Da die Kindertagesstätte als Kneipp-Kindergarten beworben wird, sollte die gesunde Ernährung als ein wichtiges Element der Kneippschen Lehre auch bei der Essensverpflegung berücksichtig werden", sagte Fraktionsvorsitzende Stefanie Schuster. Dabei wolle man eng mit der Klingenthaler Küche zusammenarbeiten, die das Essen täglich nach Schöneck liefert. Geprüft werden soll auch die Möglichkeit einer Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen und Vesper) und die Versorgung über eine eigene Kita-Küche. "Auch die Elternvertreter sollten dabei einbezogen werden", zeigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Sven Baumann auf.

Das Thema der Essenversorgung der Kindertagesstätte und der Grundschule war bereits im vergangenen Jahr Thema im Schönecker Stadtrat gewesen. In der Bürger- fragestunde der Januar-Sitzung 2019 hatte es dazu Anfragen von Eltern gegeben, die in dem Zusammenhang auch die Möglichkeiten einer eigene Küche abfragten.

Ein solches Vorhaben könne man nicht stemmen, die Stadt wolle weiter auf auswärtige Anbieter setzen, machte damals Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) deutlich. Nach ihren Worten hatte es bereits 2016/17 eine Diskussion zum Thema der Essensversorgung gegeben. "Die Elternvertretung beschäftigte sich damals intensiv damit. Es wurden auch Probeessen von verschiedenen Anbietern organisiert. Am Ende fiel die Entscheidung doch wieder für die Klingenthaler Küche, von der wir seit Jahren das Essen beziehen. Deren Chef hatte seinerzeit auch in Schöneck mit den Eltern gesprochen", informierte Isa Suplie im Januar 2019 im Nachgang der Stadtratssitzung.

Im Herbst 2019 führten Elternvertreter erneut eine Befragung durch. Von 208 ausgegeben Fragebogen kamen 136 zurück. Der Wunsch nach Änderungen bei der Essensversorgung kam dabei zu 48 Prozent aus der Grundschule und zu 20 Prozent aus der Kindertagesstätte.

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