Festschrift beleuchtet Musikhistorie

Orchestergeschichte in Bad Elster aufgearbeitet

Bad Elster.

200 Jahre Orchestertradition in Bad Elster und 25 Jahre Chursächsische Philharmonie: Diese beiden Jubiläen waren Anlass für eine umfangreiche Aufarbeitung der Musikgeschichte Bad Elsters. Die Festschrift wird zum Saison- abschluss-Sinfoniekonzert am heutigen Freitag im König-Albert-Theater erstmals vorgestellt.

Auf über 80 Seiten spannt diese Musiklektüre einen Bogen von der Königlichen Badekapelle über die Orchesterkultur im "Bad der Werktätigen" bis hin zur aufregenden Nachwendezeit und der Neuprofilierung als erfolgreicher Klangkörper der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Neben historischem Fotomaterial, Interviews, einer vollständigen Genealogie der Musikerfamilie Hilf und musikhistorischen Verknüpfungen zu Felix Mendelssohn Bartholdy oder Robert Schumann gibt es auch Hintergrundgeschichten zum aufregenden Neubeginn Mitte der 1990er Jahre. "Es ist für mich eine große Freude und Ehre zugleich, mit dieser Festschrift erstmals die umfassende Orchestergeschichte Bad Elsters von den Ursprüngen der Familie Hilf im Jahre 1817 bis zum Jubiläumsjahr unseres Sächsischen Staatsbades 2018 detailreich, interessant und kurzweilig aufbereitet vorstellen zu können", sagt Generalmusikdirektor Florian Merz als Geschäftsführer, Intendant und Chefdirigent der Chursächsischen Philharmonie. "Ich persönlich empfinde diese angemessene Festschrift wie einen inhaltlichen Spiegel unseres Leitmotives frei nach Gustav Mahler: Tradition ist das Weitergeben der Flamme und nicht die Anbetung der Asche." (tb)

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