Finanzlage ist viel besser als erwartet

Bösenbrunn profitiert von unerwarteten Zahlungen

Bösenbrunn.

Die Gemeinde Bösenbrunn kann etwas aufatmen: In der finanziell angeschlagenen Kommune sieht es dieses Jahr beim Geld deutlich besser als erwartet aus. Diese Einschätzung trifft Kay Wasilewski, in der Stadtverwaltung Oelsnitz für die Finanzbelange der Landgemeinde zuständig. Grund: Höhere Gewerbesteuereinnahmen, eine unerwartete Zahlung des Abwasserzweckverbands, aber auch geringere Ausgaben bei Investitionen - weil sie verschoben wurden oder die Vergabe der Arbeiten billiger kam als kalkuliert. Aus jetziger Sicht benötigt die Gemeinde für laufende Investitionen keinen Kredit, erklärte Bürgermeister Berthold Valentin (Action gemeinsame Liste Bösenbrunn). Dies gilt zum Beispiel für die erste Abschlagssumme beim angelaufenen Abriss des früheren Wohnheims Schönbrunn, die mit 135.000 noch 2019 abgefordert wird. Die Summe von 329.000 Euro an flüssigen Mitteln stuft die Kämmerei als "erfreulich" ein. Mit Blick auf die ersten Monate des Jahres 2020 seien zudem keine Schwierigkeiten für die laufenden Maßnahmen zu erwarten, so die Finanzverwaltung. (hagr)

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