Gemeinde und Verein wollen gemeinsam Bürgerhaus sanieren

Für das Gebäude in Sachsgrün wird ein förderfähiges Projekt erarbeitet. Noch steht nicht fest, wie viel Fördergeld es gibt.

Sachsgrün/Triebel.

Das unter Denkmalschutz stehende Bürgerhaus in Sachsgrün mit Gaststätte und Kultursaal soll wieder mit neuem Leben erfüllt werden. Daran arbeiten die Gemeinde Triebel sowie Bürger des Ortes, die im Frühjahr den Verein "Gemeinsam für Sachsgrün" gegründet haben, momentan im engen Schulterschluss.

In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Jens Taubert wird ein förderfähiges Projekt erarbeitet. In Kürze sollen die Vorstellungen grob fixiert sein und Ende des Jahres förderreif eingereicht werden können, informierte Bürgermeisterin Ilona Groß (parteilos) zur öffentlichen Ratssitzung in Sachsgrün. Erste vage Kostenschätzungen gehen von einer mindestens 180.000 Euro-Investitionen aus. Völlig unklar ist noch, mit wie viel Prozent Förderung gerechnet werden kann. Groß geht von 75 Prozent aus.

Lobend erwähnte die Bürgermeisterin die ehrenamtliche Bereitschaft der Sachsgrüner, das Projekt kräftig mit zu unterstützen. Zugleich informierte sie über erste behördliche Vorgaben, wenn heutzutage ein öffentliches Gebäude saniert wird. So muss beispielsweise im Bürgerhaus Sachsgrün die Elektrik auf den aktuellen Stand gebracht, der Keller entfeuchtet und auch eine behindertengerechte Toilette eingebaut werden.

Für die obere Etage über dem Saal und der Gaststätte wurde eine mögliche Wohnnutzung erwähnt. Allerdings waren im Anschluss der Tagung auch schon erste Stimmen zu hören, die sich als Alleinstellungsmerkmal für die Gemeinde Sachsgrün Präsentationen zum Thema "Grünes Band" im Gebäude vorstellen können.

Die Bürgermeisterin selbst erläuterte, dass die obere Etage in der momentanen Projektentwicklung jedoch kostenmäßig noch nicht in Angriff genommen werden kann. Von der Sicherheit her allerdings muss das Gebäude als Ganzes betrachtet werden. Sie stellte zudem ein zeitnahes Treffen mit dem Sachsgrüner Verein in Aussicht. Dann sollen vor Förderbeantragung noch gemeinschaftliche Ideen gesucht und eingebracht werden.

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