Geo-Park: Studie wird 23. August vorgestellt

Bergakademie Freiberg soll auch Partner beim Aufbau der Strukturen sein

Schneckenstein.

Der in der Planung befindliche Geopark am Schneckenstein würde deutschlandweit der 17. dieser Art sein. Die Studie, die dazu derzeit von der TU Bergakademie Freiberg erarbeitet wird, soll am 23. August im Tannenbergsthaler Herrenhaus vorgestellt werden. Das über die Leader-Förderregion "Sagenhaftes Vogtland" laufende Projekt haben die darin vereinten Kommunen Falkenstein, Ellefeld, Neustadt, Grünbach, Bergen, Werda sowie Ortsteile Tannenbergsthal und Hammerbrücke der Gemeinde Muldenhammer mit 12.000 Euro unterstützt. Insgesamt umfasste der Auftrag 60.000 Euro.

Zu dem Termin eingeladen werden sollen laut Jürgen Mann (Freie Wähler), dem Bürgermeister von Muldenhammer, auch Vertreter der Nachbarkommunen, Klingenthal, Schöneck und Vertreter aus dem Westerzgebirge. "Für eine erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens brauchen wir die Nachbarregionen", so der Bürgermeister. Er plädiert auch für die Einbeziehung der Deutschen Raumfahrtausstellung in Morgen- röthe-Rautenkranz und für den Hochofen des Eisenwerks in Mörgenröthe, obwohl beide fördertechnisch zum Westerzgebirge gehören.

Für den Aufbau der Geopark-Strukturen werden rund 500.000 Euro notwendig sein. Davon müssen die beteiligten Kommunen 20 Prozent beisteuern, den Löwenanteil bilden Fördermittel der EU. "Beim Aufbau des Geoparks ist es aus meiner Sicht sinnvoll, dass wir dabei weiter die Bergakademie Freiberg als Partner dabei haben", betonte der Bürgermeister.

Zentrum des Geoparks wird der Topasfelsen Schneckenstein sein. Dazu kommen Themen wie Moore, Flößerei, Erzvorkommen und historischer Bergbau. Diese sollen touristisch und pädagogisch erlebbar präsentiert werden, so das Ziel des Projekts.

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