Geo-Umweltpark hat weitere Hürde genommen

Projekt in Gruppe deutscher Geoparks aufgenommen

Schneckenstein/Falkenstein.

Der geplante Geo-Umweltpark Vogtland ist einstimmig in die Arbeitsgruppe deutscher Geoparks aufgenommen worden. Darüber informierte Geschäftsführer Denis Loos im Newsletter für den November. Der 40-Jährige ist seit dem 1. Oktober im Amt. Er war zuvor unter anderem in den Museen Schloss Voigtsberg in Oelsnitz und fünf Jahre in der Topaswelt Schneckenstein tätig.

Zuständig für die Zertifizierung eines Geoparks ist die in Potsdam ansässige Geo-Union Alfred-Wegener-Stiftung. Deren Geschäftsführer Christof Ellger war zum Tag des Geotops im September erstmals ins Vogtland gekommen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Nach den Informationen von Denis Loos hat die Zertifizierungskommission zwischenzeitlich den Beschluss gefasst, das vogtländische Projekt als nicht-zertifizierter Geopark auf die Deutschlandkarte aufzunehmen.

Teilgenommen haben die Vogtländer auch an einer Online-Tagung der mitteldeutschen Geoparks mit der "Metropolregion Mitteldeutschland GmbH" zum Thema "Geoparks und Industriekultur". Diese Plattform soll erhalten werden und zu langfristiger Zusammenarbeit führen, um die Bedeutungen und die Wahrnehmungen der mitteldeutschen Geoparks besonders im Bereich der Industrieentwicklung zu stärken. (tm)

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